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Draghi schaltete sich in Italiens Krise ein

EZB-Chef Draghi hat sich Medienberichten zufolge in die Regierungskrise in Italien eingeschaltet. Draghi habe den italienischen Präsidenten Napolitano in einem Telefonat vor einem Rücktritt gewarnt, hieß es am Sonntag in allen großen Zeitungen des Landes. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone dürfe wegen der jüngsten Spannungen an den Finanzmärkten nicht führungslos sein.

Hintergrund waren Zeitungsberichte, wonach Napolitano seinen frühzeitigen Rücktritt bekanntgeben könnte, um Neuwahlen zu ermöglichen. Der 87-Jährige erklärte aber am Samstag, er werde bis zum Ende seiner Amtszeit am 15. Mai Präsident bleiben. Dem Staatsoberhaupt ist es untersagt, in den letzten Monaten seines Mandates das Parlament aufzulösen. Napolitano will nun weiter versuchen, die Pattsituation zu lösen, die durch die Parlamentswahl im Februar entstanden ist. Keine der politischen Allianzen konnte dabei eine eindeutige Mehrheit erringen.

Das “Sorgenland” Italien

Italien gilt als eines der “Sorgenländer” in der Eurozone. Das Land steckt in einer Rezession und leidet unter einer hohen Arbeitslosigkeit. Der Schuldenberg ist so hoch wie in keinem anderen Euro-Staat. Investoren reagierten auf die Krise relativ gelassen, weil die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt hat, notfalls wieder Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen.

Ein EZB-Sprecher in Frankfurt lehnte einen Kommentar ab. Vom Präsidialamt in Rom war am Sonntag zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

(APA)

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