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Dorner Electronic "baut Sotschi auf"

Egg - Immer größer wird die Zahl jener Vorarlberger Unternehmen, die sich für die russische "Olympia-Großbaustelle" Sotschi konkrete Auftragschancen ausrechnen oder bereits über erste Verträge freuen dürfen. Dorner Electronic

Nach Bertsch, Intemann, Doppelmayr und z. B. Gantner Electronics meldet auch der Egger Hard- und Software-Spezialist Dorner Electronic einen Exporterfolg am Schwarzen Meer.

„Wir waren dort sozusagen mit im Boot des Laakirchener Anlagenbauers SBM Mineral Processing GmbH erfolgreich. SBM lieferte, weil die Vielzahl neuer Baustellen in Sotschi extrem flexible und vor allem mobile Betonproduktionen erfordert, eine solche Mobilanlage ,Euromix 3000’ an den Olympia-Austragungsort. Und die für diese Produktionsvorrichtung erforderliche Steuerungselektronik ist eben made by Dorner.“ Das berichtete Firmenchef DI Andreas Dorner.

Steuerungen für mobile Betonwerke hat Dorner bereits in viele EU-Länder, aber z. B. auch nach Saudi Arabien und Russland exportiert. Da diese mobilen Betonwerke innert nur zwei Tagen ab- und anderswo wieder aufgebaut werden und pro Stunde bis zu 130 Kubikmeter Beton „ausspucken“, sind auch die Anforderungen an die Robustheit der Steuerungselektronik überdurchschnittlich. Hubert Graf, bei Dorner für SBM-Anlagen zuständiger Projektleiter, dazu: „Die enorme Flexibilität der Systeme wird auch durch die Mehrsprachigkeit der Systembedienung ermöglicht. Vor allem aber ist es der extrem hohe Standardisierungsgrad, der uns notfalls in nur einer Woche so eine Steuerung komplett konfiguriert versandfertig erstellen lässt – während wir im Normalfall, je nach Komplexität einer Anlage, ein paar Wochen oder sogar Monate dafür aufwenden.“

Mit seinen über 90 Mitarbeitern ist der Bregenzerwälder Spezialist für intelligente Hard- und Softwarelösungen für die Baustoffindustrie zu einem führenden Vorarlberger Software-Haus gewachsen. Neben dieser Kernkompetenz, den Steuerungen für die Baubranche, konzipieren Dorner-Spezialisten auch Software für Fuhrpark- und Auftragsdispositionen, für intelligente Fakturiersysteme sowie, ganz neu, auch Software für das Bau-Ressourcen-Management (BRM). „BRM plant den Einsatz von Fahrzeugen, Baugeräten, Mulden und auch Personal, die mit Koordinaten versehen werden. Dank Touchscreen z. B. im Fahrzeug werden Position und Status an die BRM-Zentrale gemeldet, man ist auf Klick über Standort und Funktion von Maschine oder Mitarbeiter im Bilde“, erläuterte der Firmenchef diese jüngste Dorner-Konzeption.

Dorner Electronic

  • Umsatz 2006: 10,2 Mill. Euro
  • Exportquote: 80 Prozent
  • Wichtigste Märkte: Deutschland, Österreich, Schweiz; Osteuropa, Skandinavien, Benelux
  • Mitarbeiter: 94. Verstärkung laufend erforderlich und willkommen.
  • Investitionen 2006: 1 Mill. Euro.
  • Für 2008 als Großauftrag bereits fixiert: Auftrags- und Fuhrparkdispositionen für Holcim-Konzern Deutschland (Volumen 500.000 Euro).
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