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Dornbirner wetterte gegen Türken

Geldstrafe für türkenfeindliche Foreneinträge.
Geldstrafe für türkenfeindliche Foreneinträge. ©VOL.AT/Hartinger
Ein 33-jähriger Dornbirner wurde heute am Landesgericht Feldkirch wegen Verhetzung zu einer unbedingten Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt. Weitere 2700 Euro wurden auf Bewährung ausgesprochen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
"Türkenverbot" führt zu Anklage

Der Arbeiter, der selbst ausländische Wurzeln hat, beschimpfte in Kommentaren im Internet an mehreren Tagen vor allem die jüngere Generation von Türken. „Ich wurde am Bahnhof massiv angepöbelt“, so seine Rechtfertigung für den Frust. Der Mann bezeichnete türkische Mitbürger als „Scheißhaufen“ und als „ungebildete Analphabeten“. „Es war dumm und ich hätte das so nicht schreiben dürfen, ich wollte nicht alle in einen Topf werfen“, räumt er heute ein. Ihm tut das Ganze offensichtlich wirklich leid. Angesichts dessen lässt die Richterin noch einmal Milde walten und spricht eine teilbedingte Geldstrafe aus. „Beim nächsten Mal müssen Sie mit einer härteren Strafe rechnen“, gibt sie ihm noch mit auf den Weg.

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