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Dornbirner Mikrotechniktagen

30. & 31. Mai.: Die FH Vorarlberg lud Vertreter von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zum Dialog über neue Verfahren und Anwendungen in der Mikrotechnik.

Durch die neuartige Verknüpfung von Mikro- und Nanotechnologie können innovative Produkte mit bisher unvorstellbaren Eigenschaften entstehen. So war noch vor wenigen Jahren kaum denkbar, dass beispielsweise Mikrogetriebe entwickelt werden, die kleiner sind als der Kopf eines Streichholzes. Weitere innovative Anwendungen gibt es unter anderem in der Automobil-, Mobilfunk- und Medizinbranche. Ein Potenzial, das zunehmend von Firmen und Hochschulen genutzt wird, um die Umsetzung neuer Forschungsresultate in wirtschaftlich erfolgreiche Produkte durch marktorientierte Kooperationen voranzutreiben.

Genau hier setzen die Dornbirner Mikrotechniktage an, die vom Forschungszentrum Mikrotechnik der FH Vorarlberg veranstaltet wurden und dieses Jahr vom 30. bis 31. Mai stattfanden. Die Dornbirner Mikrotechniktage bieten, so Dr. Robert Merz, Leiter des Forschungszentrums: „eine ideale Plattform zur Partnersuche und für die Präsentation aktueller Projekte, um sich bei Vorträgen über neue Entwicklungen zu informieren, in persönlichen Gesprächen Forschungsaktivitäten thematisch abzustimmen und Synergien für industrielle Anwendung zu nutzen.“

Gerade in der Region Bodensee gibt es eine hohe Dichte weltweit tätiger Hightech-Unternehmen, aber auch dynamischer Kleinbetriebe, die zukunftsorientierte moderne Technologien in ihre Produkte einfließen lassen, so etwa Photeon Technlogoies GmbH, H.Hefel Technik, HighQ Laser Production GmbH oder SwissOptic AG.

Prof. Michiel Vellekoop, Vorstand des 80 Forscher umfassenden Instituts für Sensor- und Aktuatorsysteme der TU Wien, betonte in seinem Vortrag das enorme und vielseitige Potenzial der Mikrotechnik – so arbeitet sein Team aktuell an Mikrostrukturen die z.B. zur Analyse von Zellen für die Krebsforschung eingesetzt werden können. Neben diesem biomedizinischen Bereich sind die Optik und die Automobiltechnik große Einsatzgebiete.

Organisator Johann Zehetner: „Wir freuen uns darüber, während der zwei Tage zahlreiche Akteure aus der Mikrosystemtechnik zusammengebracht und für die Fachhochschule Vorarlberg konkrete Anknüpfungspunkte für Firmenkooperationen gefunden zu haben.“

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