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Dornbirner Krankenhaus wird modernisiert

Das Dornbirner Krankenhaus ist medizintechnisch auf modernstem Stand. Laufende Investitionen in das Gebäude und die Infrastruktur sichern die Qualität der Versorgung.

Neben Großinvestitionen wie dem Zubau sind es die „kleineren“ Maßnahmen, die das Spital ständig „verjüngen“. Aktuelle Beispiele: die Erneuerung der Laboreinrichtung und die Einrichtung eines neuen Verabschiedungsraumes. Die neuen Errungenschaften wurden am vergangenen Mittwoch von Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele an das Krankenhaus übergeben.

Das Zentrallabor des Krankenhauses erhielt während einer mehrwöchigen Umbauphase eine komplette neue, EDV-adaptierte Einrichtung und Möblierung. Auch während der Um- und Einbauphase konnte der Laborbetrieb störungsfrei aufrecht erhalten werden. Mittlerweile ist das Zentrallabor wieder im Vollbetrieb. Bessere Übersichtlichkeit und die klare und praktikable Logistik sind die Stärken des neuen Labors.
In den kommenden Wochen wird der „Routine- und Notfalls-Chemieanalizer“ durch ein hochmodernes Multifunktionsgerät ersetzt. Dieser höchst effektive Laborautomat vermag bis zu 80 Befunde aus einer Blutprobe zu liefern. Zusammen wurden heuer rund 150.000 € in das Labor investiert.
Das neu eingerichtete Labor und der neue technische Gerätepark befinden sich auf höchstem Niveau und sind für den 24-Stunden-Betrieb eines Akutkrankenhauses optimal geeignet. Diese neuerlichen beträchtlichen Investitionen untermauern die Bedeutung des Krankenhauses Dornbirn als Akutspital.
Neben der medizintechnischen Ausstattung sind es in erster Linie die Mitarbeiter, die für die hervorragende Qualität verantwortlich sind. Die besonders tüchtige, erfahrene und seit Jahren personell unveränderte Crew, bestehend aus 8 medizin-technischen Analytikerinnen unter der Leitung von Frau Ingrid Philipp ist verlässlich, pflichtbewusst und mit großem Engagement am Werke. Im Jahre 2002 wurden insgesamt 382.000 Laboruntersuchung rund um die Uhr erarbeitet. Bei regelmäßigen Qualitätskontrollen wird dem Zentrallabor des Krankhauses Dornbirn höchste Effizienz und Treffsicherheit der Befunde bestätigt. Auch spezielle Untersuchungen wie Knochenmarksbefundungen, wie sie für ein Schwerpunktkrankenhaus in der Krebsmedizin üblich und notwendig sind, werden durchgeführt.

Mit der Adaptierung eines ursprünglich als Raucherzimmer konzipierten Raumes im 7. Stock des Krankenhauses konnte der Wunsch nach einem Verabschiedungsraum realisiert werden. Damit kann nun dem Bedürfnis vieler Menschen entsprochen werden, sich von ihren, im Spital verstorbenen Angehörigen in ungestörter, würde- und pietätvoller Atmosphäre zu verabschieden. Zur Ausstattung gehört auch ein altes, schmiedeisernes Kreuz, welches früher im Ortsteil Ebnit stand; zur Freude aller kam es als Leihgabe der Diözese Feldkirch wieder nach Dornbirn zurück.

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