Dornbirner Ache wird weiter saniert

Dornbirn - Auch bei den anderen kleineren Bächen und Gräben werden zur Erhaltung und Verbesserung der Hochwassersicherheit 180.000,-- Euro investiert.

Um die Hochwassersicherheit an der Dornbirner Ache zu verbessern, investieren Bund, Land und Stadt heuer rund 300.000,– Euro in verschiedene Sanierungs- und Baumaßnahmen. Bereits in den Vorjahren – unmittelbar nach dem Hochwasser vom August – wurden wesentliche Sanierungen durchgeführt. Für heuer werden die veranschlagten Budgetmittel von rund 200.000,– Euro auf 300.000,– Euro nochmals erhöht. Entsprechende Förderungen vom Bund und vom Land werden gewährt. Der Stadtrat wird sich mit dem Projekten im Rahmen der nächsten Sitzung befassen.

Unmittelbar nach dem Hochwasserereignis vom August 2005 wurden die Schäden bzw. Defizite an der Dornbirner Ache erhoben. Die wichtigsten Maßnahmen wurden unverzüglich durchgeführt. Weitere Sanierungsschritte folgten 2006. Inzwischen wurden im innerstädtischen Bereich zwischen dem Karrensteg und der Furt alle Sohlschwellen nach Bedarf erneuert oder saniert. Daneben wurden in mehreren Abschnitten die Ufermauern teils unterfangen, saniert und neu ausgefugt. Im Bereich der Sägerbrücke und unterhalb der Schmelzhütterbrücke bis zur Furt wurden Geschiebeanlandungen entfernt. Unterhalb der Furt bis hinunter zur Möcklebrücke sowie im Bereich der Senderbrücke bis unterhalb der Mündung des Rheintalbinnenkanals wurden durch Baggerungen abschnittsweise Flußaufweitungen vorgenommen. Vom Mäanderbereich bis zur Senderbrücke wurden Räumungen der Achvorländer und Gehölzpflegemaßnahmen ausgeführt. An kritischen Stellen im Unterlauf wurden im Vorlandbereich der Mäanderstrecke drei naturnahe Flutmulden geschaffen.

Weiters wurden im Bereich Gütle ab dem Zusammenfluss der Ebniterache und der Kobelache bis zur Gütler Achbrücke ebenfalls alle Sohlschwellen nach Bedarf erneuert oder saniert und in mehreren Abschnitten die Ufermauern teils unterfangen, saniert oder neu aufgebaut. Nachdem von Land und Bund zusätzliche Finanzmittel für den hochwassersicheren Ausbau der Dornbirner Ach auch für 2007 zugesagt wurden, wird sich der Dornbirner Stadtrat in seiner nächsten Sitzung mit der Erhöhung des im Voranschlag genehmigten Baukostenrahmen von 200.000,– Euro auf 400.000,– Euro befassen.

Damit ist bis auf eine 2008 geplante Dammerhöhung im Bereich zwischen dem ehemaligen Gromoareal und der Schmelzhütterbrücke im Stadtgebiet wieder eine Hochwassersicherheit bis über das 100-jährliche Hochwasserereignis hinaus und im Unterlauf bis zum 30-jährlichen Hochwasserereignis sichergestellt.

Die Detailplanungen für einen verbesserten Hochwasserschutz im Bereich des Fallbaches sowohl in der Wildbachstrecke als auch im Talbereich sind kurz vor der Fertigstellung und werden noch im Herbst 2007 bei den Behördne eingereicht. Weiters steht die flächendeckende Gefahrenzonenplanung für das ganze Stadtgebiet kurz vor der Fertigstellung. Anhand dieser Planung sollen zukünftig weitere Maßnahmen, insbesondere auch die Erhöhung der Sicherheit im Stadtgebiet bei einem Extremereignis diskutiert und umgesetzt werden.

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