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Zumtobel Produktionserweiterung am Standort Dornbirn

Zumtobel Projektleiter Clemens Bechter
Zumtobel Projektleiter Clemens Bechter ©Edith Rhomberg
  Neues Gebäude für 20 Millionen Euro ist bereits im Bau. Dornbirn. Die Produktionserweiterung auf dem Zumtobel Werkgelände Schweizerstraße zeigt sich derzeit als imposante Großbaustelle im nordöstlichen Teil entlang der Erlosenstraße und angrenzend an die Bahnlinie.
Zumtobel Produktionserweiterung

An zwei Seiten schließt der Neubau direkt an bereits bestehende Werkgebäude an. In der im Bau befindlichen Halle 7 entstehen zusätzliche 8.500 Quadratmeter Produktionsfläche für neue Produktlinien, im Flachbau des nördlichen Teils der Halle sind Büros für die Werkleitungsfunktionen sowie für verschiedene Bereiche wie Konstruktion, Projektierung, Supply Chain Management und Qualitätsmanagement vorgesehen.

Optimierte Fertigung

„Das Untergeschoß des Gebäudes wird ein konditioniertes Raumklima mit nur geringfügig tolerablen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufweisen“, sagt Zumtobel Projektleiter Clemens Bechter. Damit macht er die besonderen Anforderungen, die zum Beispiel bei der Herstellung von LED-Modulen oder beim Digitaldruck notwendig sind, deutlich.

Im Erdgeschoß der Shedhalle setzt der Leuchtenhersteller auf den Einsatz von viel Tageslicht und legt Wert auf die effiziente Verwendung von Kunstlicht. Hier wird künftig die optimierte Produktion der Produktlinien Tecton LED (Lichtbänder für Supermärkte und Industrie etc.) und weiteren neuen innovativen LED Produkten, sowie eine Kapazitätserweiterung der Linsenfertigung (Lichtstreuung) untergebracht sein.

Beeindruckende Ausmaße

Bei Clemens Bechter, der gemeinsam mit Guntram Zirovnik die Agenden rund um die Baustelle koordiniert und überwacht, laufen die Fäden zusammen. „Das Ausmaß dieses Bauvorhabens beeindruckt sogar uns immer wieder“, sagt Bechter. „So wurden zum Beispiel rund 60.000 Tonnen Aushubmaterial bewegt und abtransportiert“, betont er den beachtlichen Leistungsumfang im Vorfeld der Bauarbeiten. „Die Hauptarbeiten am Rohbau werden mit Juni abgeschlossen sein“, ergänzt er. Die neue Halle, die sich farblich an die im Hintergrund gelegenen Berge anpasst und sich somit bestmöglich in das Umfeld integriert, soll im Herbst bezugsfertig sein. Die Einrichtung und Aufstellung der Maschinen, für die eine weitere Million Euro investiert werden, wird circa zwei Monate in Anspruch nehmen. Ab Ende Jahr kann die Produktion im geplanten Umfang gestartet werden.

Bauleitung durch Generalplaner ATP

Der Neubau wurde vom Generalplaner ATP Architekten und Ingenieure in einjähriger Planungsphase entwickelt. Mit den Bauarbeiten sind bislang vorwiegend heimische Unternehmen beauftragt, die dem Auftragsumfang entsprechend, Arbeitsgemeinschaften gebildet haben. Die örtliche Bauleitung obliegt Christian Schwarz von ATP. „Es läuft gut und alle paar Tage sieht man ein Stück mehr vom Bau“, sagt Schwarz und freut sich über den planmäßigen Ablauf. „Das Meiste wird hier direkt vor Ort geschalt und betoniert. Spezielle Betonstützen von 16 Metern Länge hingegen werden vorgefertigt angeliefert“, informiert der Profi. Derzeit sind rund 30 Mitarbeiter der Baufirmen im Einsatz. Sobald die Bodenplatte zur Gänze betoniert ist und die Wände überall hochgezogen werden können, wird sich die Anzahl der Baufachleute vor Ort auf circa 50 Personen erhöhen.

Positive Aspekte

Diese Investition des Global Players Zumtobel bedeutet ein starkes Bekenntnis zum Standort Dornbirn und eine positive Weichenstellung für die Zukunft: Die neue Werkshalle bietet im Vollbetrieb Möglichkeiten für bis zu 200 Arbeitsplätze. Ein Stellenaufbau soll sich abhängig von der Konjunktur vollziehen.

Zumtobel Lighting GmbH, Schweizer Straße 30, Dornbirn

www.zumtobel.com

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