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"Narrisch guat" mit Herz und Verstand

Gabi, Jenny und Gernot haben einen Verein der besonderen Art gegründet
Gabi, Jenny und Gernot haben einen Verein der besonderen Art gegründet ©Gerty Lang
Vereine im Fokus: Dorabira Seebrünzler „Die „Dorabira Seebrünzler" etablieren sich in den Farben Rot und Schwarz als Kultur und Fasnatzunft.
Dorabira Seebrünzler

Dornbirn. Weg vom alten Trott – auf zu neuen Ufern lautet das Motto der frisch aus der Taufe gehobenen Fasnatzunft. Am 13. Oktober 2013 wurde eine Idee umgesetzt: die Gründung einer närrischen Vereinigung. Die Gründungsmitglieder kennen sich seit vielen Jahren aus der Bregenzer Faschingsszene, haben ihre Erfahrungen von dort mitgenommen und wollen es besser machen. Die Idee war zwar geboren, doch der „richtige” Name fehlte: „Die 5 verschlafenen 4 oder die 4 Fragezeichen – wer – wo – was und warum.

Aber auch die ‚Hüos statt Neos’ standen zur Debatte. Und bevor es noch schlimmer wurde, kam der frisch gebackenen Vizepräsidentin Gabi die zündende Idee: Der Verein soll Dorabria Seebrünzler heißen”, lacht Gernot Reumüller, während er in Erinnerungen schwelgt. „Es war also keine ‚Schnapsidee’ sondern eine Eingebung, auf der Lustenauer Kilbi”, fügt Schatzmeisterin Jennifer Tollgreve mit ernster Mine hinzu, Dabei lacht ihr der Schalk aus den Augen. „Wir sind schließlich kein Saufverein.” Sagt man eigentlich nicht nur zu den Bregenzern „Seebrünzler”? „Nun”, meint die Vizepräsidentin, „weil zum Brauchtum und zur Tradition auch der Dialekt gehört und in Vorarlberg die Dornbirner eben die Dorabira” sind und weil wir, Präsident und Vizepräsidentin, in Dornbirn wohnen.

“Seebrünzla” – weil die Schatzmeisterin am Bodensee in Fußach lebt, ich mit ledigem Namen Bregenzer hieß, die Federführerin Larissa Schneider aus der Bregenzer Nachbargemeinde Lauterach stammt und wir uns alle zusammen aus vielen Jahren aktivem Faschingstreiben aus Bregenz kennen! Das war der springende Punkt. Der Name soll eine liebevolle Hommage an die schöne Zeit in Bregenz und an unsere Heimatstadt sein, obwohl wir als Kultur- und Fasnatzunft sehr wohl im ganzen Land und über die Grenzen hinaus aktiv sind.” Das hätten wir somit geklärt. Brauchtum und Tradition verbunden mit regem Faschingstreiben, sozialem Engagement und Bildung macht den Verein zu etwas Besonderem. Außerhalb der Faschingszeit werden Buchlesungen mit Autorinnen und Autoren veranstaltet; für das Frühjahr 2014 ist die Dornbirner Kultur- und Genußrallye geplant. Somit werden Freude und Genuss unter einen Hut gebracht.

„Wir besuchen fünf bis sechs Dornbirner Lokale. In jedem Lokal wird ein Gang serviert. Auch auf diversen Märkten wird man uns finden. „Im Jahr 2000 habe ich den ‚sympathischen Gastgeber’ gegründet”, erzählt Gernot Reumüller, der zudem Chef des Protokolls der Vorarlberger Fasnatzünfte und –Gilden sowie Landeszeremonienmeister ist. Herzdame Gabi ist im „Verein der Herzen” tätig, der schwerbehinderte Kinder in Vorarlberg unterstützt.

„Jeder einzelne Euro, den wir an Spenden einnehmen, geht direkt an Betroffene und bleibt somit im Land.” Der Verein ist somit das ganze Jahr über nahe bei den Menschen „und für alle Altersgruppen offen”, will Jenny auf jeden Fall festgehalten haben. „Sei es auf Faschingsumzügen wie auch auf Sommerfesten. Kinder und Erwachsene sollen Spaß bei uns haben.” 2016 ist ebenfalls ein ‚eigener’ Faschingsball beabsichtigt, denn derzeit findet man die derzeit 10 Vereinsmitglieder nur als Gäste auf diversen Veranstaltungen. Die „Dorabira Seebrünzler” sind ein 5-Jahreszeitenverein, der sich von anderen Vereinen abheben möchte, indem sie Hilfestellung und ihre Erfahrungen an andere weiter geben möchten.

 

Kontakt:

Dorabira Seebrünzler, Kultur- und Fasnatzunft
Bäumlegasse 5,  6850 Dornbirn
Web: dorabiraseebruenzler.fasnat.at oder über Facebook

Neumitglieder jederzeit herzlich willkommen!

 

Was ist das Schöne im Verein?

Jennifer Tollgreve, Schatzmeisterin
Ich war bereits im Bregenzer Verein. Da dort alle aber viel älter sind, bin ich mir verloren vorgekommen. Mir gefällt, dass unser Verein für alle Altersgruppen offen ist und wir viel Gutes tun können. Vor allem haben wir aber jede Menge Spaß zusammen.

Gernot Reumüller, Präsident
Ich bin über die Kinder überhaupt erst zum Fasching gekommen. Man geht mit, plötzlich entstehen Freundschaften, man pflegt diese und schon ist man mitten im Metier. Einen 5-Jahreszeiten-Verein zu haben, mit dem man etwas bewegen kann, ist eine besondere Herausforderung.

Gabi Reumüller, Vizepräsidentin
Mir gefällt, dass die Mädchen einmal im Monat einen Stammtisch durchgeboxt haben. Ich freue mich auf die gemeinsamen Sommerfeste mit den Kindern. Man verbringt seine Freizeit in einem Verein und diese Freizeit möchte ich toll verbringen und jede Menge Spaß dabei haben.

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