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Bauen mit Holz verbindet

Verena Konrad (li), Dominique Gauzin-Müller, LR Christian Bernhard bei der Ausstellungseröffnung im vai
Verena Konrad (li), Dominique Gauzin-Müller, LR Christian Bernhard bei der Ausstellungseröffnung im vai ©Edith Rhomberg
Die Kuratorin der neuen Ausstellung im vai, Dominique Gauzin-Müller, erhält das Verdienstzeichen des Landes.   Dornbirn. Dass das Bauen mit Holz eine rundum leichte Sache sei, würde niemand behaupten wollen.
'Die Leichtigkeit des Seins'

Und dass eine seit 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit im Holzbau zwischen Vorarlberg und Frankreich zur Ausstellung im vai – Vorarlberger Architektur Institut – geführt hat, ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. „Die Leichtigkeit des Seins“ ist der Titel dieser Ausstellung, die aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich zum Thema macht. Die von Dominique Gauzin-Müller kuratierte Schau präsentiert eine Auswahl von Gebäuden französischer Architekten, die 2012 und 2014 im Rahmen der staatlichen französischen Holzbau-Baupreise prämiert wurden. Diese Bauwerke zeugen nicht nur von der Vielfalt und Originalität des zeitgenössischen französischen Holzbaus, sondern regen zum Austausch über dessen Entwicklung in beiden Ländern an. „Die Vorarlberger haben die Tradition. Sie wissen, wie es geht. Und der „esprit français“, der Zugang der Franzosen, ist erkennbar durch die technologisch wie gestalterisch innovative Anwendung des Materials Holz“, ist Gauzin-Müller überzeugt. „Mittlerweile hat der Holzbau in Frankreich eine eigene Dynamik entwickelt“, ergänzt sie. Und hier wird ganz eindrücklich demonstriert, dass der Holzbau in Frankreich den Kinderschuhen längst entwachsen ist.

Zur Ausstellungeröffnung am 20. März begrüßte Verena Konrad, Direktorin des vai, zahlreiche Gäste, von denen viele aus Frankreich angereist waren. Architekten und Fachleute aus Paris, Lyon oder Straßburg waren denn auch erfreut, eigene Bauten und die von Berufskollegen in der Dornbirner Ausstellung zu sehen und darüber zu diskutieren.

In ihrem Vortrag erläuterte die französische Architektin Gauzin-Müller, 1960 geboren und seit 30 Jahren in Stuttgart lebend, die konkreten Auswirkungen der fruchtbaren Zusammenarbeit der beiden Länder. Die Inspiration des Vorarlberger Holzbaus war Wegbereiter für französische Fachleute wie Architekten, Handwerker und Ingenieure, sich mit diesem nachhaltigenWerkstoff  intensiv auseinanderzusetzen. Über das private Wohnhaus hinaus umfasst die aktuelle Holzarchitektur ein großes Spektrum von Projekten sowohl im Neubau als auch im Bereich der Altbausanierung. Unter den ausgezeichneten Objekten befindet sich auch das vom Vorarlberger Unternehmen Berchtold Holzbau errichtete MAISON GAÏTA in Issy-les-Moulineaux. (Fertigstellung: 2010 | Planung: Atelier Pascal Gontier). MAISON GAÏTA erhielt auch den Vorarlberger Holzbaupreis 2011.

Landesrat Christian Bernhard nahm an jenem Abend nicht nur die offizielle Eröffnung der Ausstellung vor, er wies auch auf die großen Verdienste von Dominique Gauzin-Müller hin. Sie ist spezialisiert auf Holzbau und Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau und Autorin des Buches „Ökologische Architektur in Vorarlberg: Ein soziales, ökonomisches und kulturelles Modell“. „Nicht zuletzt trägt sie durch ihre Arbeit auch zum Architekturtourismus in Vorarlberg bei“, so der Landesrat. Zum Dank wurde Gauzin-Müller das Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg überreicht, das sie, in Anwesenheit ihrer Familie sowie Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, mit großer Freude entgegennahm. Abschließend brachte sie ihre Verbundenheit mit Vorarlberg, dem vai und allen dem Holzbau nahestehenden Persönlichkeiten zum Ausdruck mit den Worten: „Zusammen ist man weniger allein“.

vai Ausstellung „Die Leichtigkeit des Seins“

Aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich

Eine Kooperation des Universitätslehrgangs überholz (Kunstuniversität Linz) mit France Bois Région, Vereinigung der regionalen berufsübergreifenden Vereine der Holzbranche Frankreichs.

Ausstellungsdauer bis 11. April

DI-FR 14 bis 17 Uhr, DO bis 20 Uhr

SA 11 bis 15 Uhr

Dornbirn, Marktstraße 33

Begleitprogramm unter www.v-a-i.at

Der Eintritt ist frei.

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