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Dornbirn: Rümmele macht es spannend

Wann und an wen Rümmele übergeben will, das steht nach wie vor nicht fest.
Wann und an wen Rümmele übergeben will, das steht nach wie vor nicht fest. ©VOL.at
Dornbirn - Dornbirns Stadtchef Rümmele tritt 2015 nicht mehr an. Als Favoriten für die Nachfolge gelten Ruepp und Kaufmann.

Dornbirn wird noch vor der nächsten Gemeindewahl 2015 einen neuen Bürgermeister bekommen. Denn Wolfgang Rümmele (65) wird nicht wieder antreten: „Diese Ambition ist nicht mehr gegeben.“ Doch wer sein Nachfolger sein wird und wann der Wechsel vollzogen wird – das lässt sich derzeit noch nicht sagen. Landesrätin Andrea Kaufmann (42) und Dornbirns Vizebürgermeister Martin Ruepp (56) werden zwar immer wieder genannt, auch andere Kandidaten kolportiert. In der Bevölkerung und in der Politik sorgt die offene Nachfolgeregelung in Vorarlbergs größter Stadt zunehmend für Spannung.

„Die Leute fragen mich“

Doch Rümmele lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen. Auch wenn seit der überraschend schnellen Übergabe von Herbert Sausgruber an Markus Wallner hinter den Kulissen eifrig diskutiert wird. Rümmele sagt ja selbst schmunzelnd: „Nach dem Rücktritt von Herbert Sausgruber fragten mich Leute auf der Straße, was ich denn zu tun gedenke – nachdem ich ja ein Jahrgänger von Sausgruber bin.“

„Kein flotter Abgang“

Fragen zu diesem Thema aber lässt der seit 13 Jahren amtierende Stadtchef unbeantwortet: „Wir haben ein prima Team, ich fühle mich auch nach wie vor in der Lage, das Ganze in Schwung zu halten.“ Im Übrigen sei er bis 2015 gewählt. Und das Gemeindegesetz lasse einen „flotten Abgang“ sowieso nicht zu. In der Tat. Ginge Rümmele innerhalb der ersten drei Jahre nach der Wahl, also vor 2013, müsste das Volk einen neuen Bürgermeister wählen – nach Ablauf der dreijährigen Frist hat die Stadtvertretung den neuen Stadtchef zu wählen. Vor 2013 tut sich also nichts. Und unmittelbar nach Ablauf dieser Frist? „Das wäre die erste Möglichkeit. Aber es ist offen, festgelegt ist nichts.“

Der Diplomat

Wer folgt nach? Rümmele gibt den Diplomaten: „Ich nenne keine Namen. Wer das sein wird, weiß ich nicht.“ Sein Team sei mit Bedacht breit aufgestellt, bei der Listenerstellung habe man größten Wert auf eine gute Durchmischung gelegt: „Und deswegen haben wir jetzt auch grundsätzlich kein Problem, eine gute Kandidatur herzubringen.“ Auch wolle er weder seiner Partei noch anderen Kandidaten vorgreifen. in Sachen Nachfolge hatte der 65-Jährige im Übrigen mehrfach schon seinen Einfluss geschmälert, indem er sagte: „Das entscheide nicht ich. Jedenfalls nicht allein.“ Rümmele hält weiter an dieser Aussage fest: „Ich will die Partei nicht vor den Kopf stoßen. Das kommt ja überhaupt nicht infrage.“

Die einzelnen Kandidaten

Und was sagt Rümmele zu möglichen Kandidaten? Was ist mit Ruepp? „Er hat große langjährige Erfahrung, ist eine stabile Größe in der Projektstruktur – und hat gute Beziehungen in alle Richtungen.“ Was ist mit Kaufmann? „Eine hervorragende Kulturlandesrätin mit großen Erfahrungen auf kommunaler Ebene und eine gute Vertreterin Dornbirns in der Landesregierung.“ Und wie sieht Rümmele Bauernkammer-Präsidenten Stadtrat Josef Moosbrugger, dem ja auch Ambitionen nachgesagt werden? „Ein stabiler Bursch, ein treues ÖVP-Mitglied mit gelegentlichen Zweifeln, aber ein erstklassiger Bauernführer.“ Er könne auch noch weitere Namen nennen, sagt Rümmele, weitere Kandidaten. Soll heißen: Der 65-Jährige will sich nicht festlegen. Intern aber haben wohl nur zwei Kandidaten Chancen – „Vize“ Ruepp und Landesrätin Kaufmann. Wobei Ruepp Fürsprecher in Reihen der Dornbirner VP, Kaufmann Befürworter dagegen in der Landespartei hat, wie eine Umfrage unter ÖVP-Politikern ergab. Freilich hängt auch vieles davon ab, ob Landeshauptmann Wallner Kaufmann ziehen lassen und damit einer Regierungsumbildung zustimmen würde.

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