Dornbirn gewinnt bei Leader Fehervar, Ljubljana neuer Leader

Die Dornbirn Bulldogs haben in der 8. Runde der ICE Hockey League beim vormaligen Spitzenreiter Fehervar gewonnen. Mit dem 3:1-Erfolg am Sonntag schafften die Vorarlberger den Sprung unter die Top sechs der Tabelle. Neuer Leader ist Olimpija Ljbuljana, die Slowenen besiegten Red Bull Salzburg mit 1:0. Graz unterlag daheim Znojmo 1:2, Bratislava feierte einen 3:1-Sieg gegen Linz. Der VSV setzte sich gegen HCB Südtirol mit 6:5 nach Verlängerung durch, der KAC im Pustertal.

Die Führung der Bulldogs durch Jesse Saarinen in der 16. Minute hielt eine halbe Stunde Nettospielzeit, ehe Istvan Terbocs (46.) im Powerplay ausglich. Lange ließen die Vorarlberger den 1:1-Zwischenstand jedoch nicht stehen, schaffte doch der von IFK Helsinki gekommene Saarinen 1:20 Minuten später die neuerliche Führung. Zweieinhalb Minuten vor Schluss legte der Lette Nikita Jevpalovs (18./Powerplay) einen dritten Treffer nach.

Im Verfolgerduell Ljubljana gegen Salzburg beendete erst Gregor Koblar mit einem Powerplay-Tor in der 50. Minute das Patt und hievte Olimpija damit auf Platz eins. Für die "Bullen", denen neun Spieler u.a. wegen positiven Coronatests fehlten, war es die erste Niederlage, nachdem man zuletzt so richtig in Fahrt gekommen war und vier Siege bejubeln konnte. Die Salzburger sind als Vierter aber nach wie vor bestes österreichisches ICE-Team.

Fünfter ist der KAC, der bei den Pustertal Wölfen einen 4:1-Erfolg einfuhr. Matt Fraser (16.) brachte die Roten im Powerplay in Führung. Jakob Stukel (28.) glich für die Südtiroler aus, ehe Johannes Bischofberger (39.), Thomas Hundertpfund (42.) und noch einmal Bischofberger (51.) mit einem Shorthander klare Verhältnisse herstellten.

Graz verpasste gegen Orli Znojmo die Revanche, nachdem man am 1. Oktober in Tschechien eine 3:9-Schlappe erlitten hatte. 1:1 stand es im Merkur-Eisstadion nach dem ersten Drittel, in dem Ken Ograjensek in der 8. Minute den Ausgleich für die 99ers besorgt hatte. Die Grazer mussten ohne Stammgoalie Anthony Peters auskommen, der an einer Oberkörperverletzung laboriert. Felix Nussbacher hütete statt ihm den Kasten und musste in der 53. Minute zum zweiten Mal hinter sich greifen.

Einen Blitzstart legte der VSV gegen Südtirol hin. Dank Chris Collins (1.) und Scott Kosmachuk (4.) stellten die "Adler" bereits nach wenigen Minuten auf 2:0. Anton Karlsson (30.), Yannic Pilloni (43.) und Benjamin Lanzinger (53.) beantworteten später dreimal einen Gäste-Anschlusstreffer. Nach einem Bozen-Doppelschalg im Finish ging es aber in die Verlängerung, in der John Hughes nach vier Minuten für die Entscheidung sorgte. Die Villacher bleiben als Elfter aber im unteren Tabellendrittel.

Die nächste Niederlage - nach dem ersten Sieg noch am Freitag - fing sich Schlusslicht Black Wings Linz mit einem unglücklichen 1:3 in Bratislava ein. Es war bereits die siebente in dieser Saison, während die Slowaken über den vierten Sieg jubelten. Nach drei Auswärtspartien kehren die Linzer nun in die eigene Halle zurück.

(APA)

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