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Dornbirn: Autobahnauffahrt wird geprüft

Die Anbindung der Betriebsgebiete im Wallenmahd wird wohl zu einem der großen Wahlkampfthemen. SPÖ und FPÖ werfen der Mehrheitspartei vor, das Projekt zu verzögern und damit große Belastungen der Anrainer in der Schweizerstraße und Lustenauerstraße in Kauf zu nehmen.
Grafik: Dornbirn Süd

Bürgermeister Wolfgang Rümmele wiederum betont, er würde sofort einen Beschlussantrag stellen, sollte ein geeignetes Projekt vorliegen.

Prüfungen laufen derzeit

Vielleicht wird er schon bald einen Vorschlag der ASFINAG auf dem Tisch haben. Diese lässt zurzeit von einem Verkehrsplanungsbüro prüfen, ob ein Anschluss der Schweizerstraße an die A 14 in Frage kommen könnte. Sollte dem so sein, dann kann sich die Stadt die Verlängerung der Bleichestraße zur Schweizerstraße als Teil einer Anbindung der Betriebsgebiete im Süden der Stadt gut vorstellen. „Das haben wir immer schon gesagt, und dazu stehen wir auch“, so Vizebürgermeister Martin Ruepp. Allerdings müssen vorher die notwendigen Grundstücke angeschafft und die obligaten Verfahren durchgeführt werden. Das dauert seine Zeit.

„Natura 2000“ als Problem

Derzeit werden die Kosten für einen Autobahnanschluss der Schweizerstraße, das zu erwartende Verkehrsaufkommen oder die mögliche Verkehrsentlastung für Anrainer erhoben. Ein Problem könnte noch auftauchen: In unmittelbarer Nähe der zu bauenden Auffahrtsrampen befindet sich das Naturschutzgebiet „Natura 2000“. Eine heikle Zone, die keinesfalls beeinträchtigt werden darf. Sollte die ASFINAG grünes Licht für den neuen Anschluss geben, würde die dritte Ausbauetappe „Dornbirn Süd“ wahrscheinlich ins Wasser fallen oder eine radikale Reduzierung erfahren. Diese sieht Kreisverkehre samt Autobahnauffahrten südwestlich des Messegeländes vor. Für dieses Projekt gibt es bereits einen Beschluss der Stadtvertretung. Allerdings fehlt die Unterschrift der ASFINAG. Diese wird nicht mehr nötig sein, wenn alles ganz anders kommt.

„Fuß in der Tür“

Stadtplaner Markus Aberer betont, dass die Stadt in der ganzen Angelegenheit nur am Rande mitzureden und schlussendlich die ASFINAG die Entscheidung zu treffen habe. Sollte „Dornbirn Süd“ fallen, könnte das dafür vorgesehene Geld für den Anschluss Schweizerstraße eingesetzt werden. Das wäre eine gute Chance für grünes Licht aus Wien. „Wir haben den Fuß in der Tür“, hofft er auf eine rasche Lösung. Im April wird das Ergebnis der Untersuchung erwartet.

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