Donauinselfest heuer mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

Im Vorjahr besuchten 3,3 Millionen Menschen das Fest
Im Vorjahr besuchten 3,3 Millionen Menschen das Fest
Das Wiener Donauinselfest wird heuer zum 33. Mal gefeiert - vom 24. bis 26. Juni. Im Vordergrund stehen Spaß und Unterhaltung, doch in Anbetracht der erhöhten Terrorgefahr hat der Veranstalter, die Wiener SPÖ, reagiert. Die Sicherheitsvorkehrungen werden "definitiv" erhöht, kündigte Projektmanager Thomas Waldner in einer Pressekonferenz an. Er präsentierte außerdem erste Programmdetails.


“Wir sind noch 78 Tage vom Fest entfernt, die Vorbereitungen laufen gut”, berichtete Waldner am Donnerstag. Es wird, wie schon im Vorjahr, wieder zwölf Bühnen geben. Der Projektmanager verriet heute auch Namen einiger Acts: Samy Deluxe, Russkaja, Frittenbude, Camo & Krooked oder Seiler & Speer. Schlagerfans dürfen sich auf Andy Borg, Austropopfans auf Reinhold Bilgeri freuen. Im Kulturzelt sind Erwin Steinhauer, Thomas Maurer und Herbert Pixner Fixstarter. Das komplette Programm wird am 19. Mai bekannt gegeben.

“Neu ist heuer die ‘Strongman-Arena’, wo die stärksten Kerle Österreichs ihre Kraft beweisen”, kündigte Waldner an. Aber auch die Zuseher dürfen zeigen, was sie können – etwa beim Autoreifen oder Bierfässer heben. Außerdem soll jeden Tag ein Weltrekordversuch gestartet werden.

Beim jüngeren Festpublikum ist auch die bewährte Action & Fun-Insel beliebt. Für Wagemutige gibt es heuer einmal mehr den Bag Jump. Dabei handelt es sich um einen zehn Meter hoher Turm, von dem man sich auf ein überdimensionales Luftkissen stürzt. Auf einem Bike Parcours werden u.a. die Fahrer des Motorrad-Spektakels “Masters of Dirt” zeigen, was sie können.

Kräftig gefeilt wurde nicht nur am Donauinselfestprogramm, sondern auch an den Sicherheitsvorkehrungen. Diese werden erhöht. Die Vorbereitungen dazu laufen schon länger. Seit November gibt es monatliche Meetings mit Veranstalter und Polizei. Nähere Details dazu verriet Waldner aber nicht: “Aus taktischen Gründen werden wir das nicht präsentieren.” Nur so viel: “Es gibt Überlegungen, in neue Bereiche zu gehen.” Was es jedenfalls geben wird, ist – wie schon in den vergangenen Jahren – eine Videoüberwachung. Außerdem seien bis zu 700 Securities und 500 Polizisten im Einsatz.

Das Donauinselfest findet auch heuer wieder bei freiem Eintritt statt, unterstrich der für das Festival verantwortliche SPÖ-Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler. Im Vorjahr besuchten 3,3 Millionen Menschen – so viele wie noch nie – das Freiluftfestival. Was die Erwartungen für heuer anbelangt: Für einen Besucherrekord müsse das Wetter und das Programm passen, so der Landesparteisekretär. “Das Programm passt heuer sicher wieder”, stellte er in Aussicht.

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