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Doku zu alternativer Lernform sucht Spenden

Standbild aus dem Dokuprojekt "Lernen (wieder) lernen"
Standbild aus dem Dokuprojekt "Lernen (wieder) lernen" ©APA (Zeitreisefilm)
Im Jahr 2020 ist das Thema Homeschooling aufgrund der Pandemie vermehrt in den Fokus geraten. Doch auch davor haben sich Menschen dazu entschieden, ihre Kinder fernab der Schule zu unterrichten. Das bedeutet aber nicht immer, dass das Lernen zu Hause passiert. So gibt es in Österreich einige freie Initiativen, die diese Aufgabe übernehmen. Mit einer davon beschäftigt sich die Salzburger Filmemacherin Sophie Huber-Lachner. Zum Projektabschluss setzt sie nun auf Crowdfunding.

Für "Das Lernen (wieder) lernen" hat die 40-Jährige über einen Zeitraum von zwei Jahren das Projekt "Co-Learning Wien" beobachtet. Im Wiener Markhof sollten auch Kinder, die aus dem regulären Schulsystem aus verschiedenen Gründen herausgefallen sind, einen neuen Zugang zum Lernen finden. Ihre Protagonisten "sind zunächst an der Schule gescheitert - und wollen ihr Leben trotzdem auf die Reihe kriegen", heißt es in der Projektbeschreibung auf der Crowdfunding-Plattform "Startnext". Dort sucht Huber-Lachner seit 1. April nach Spendern, die ihr die finale Umsetzung der Dokumentation ermöglichen.

Die Doku, die mit Fördergeldern der Länder Salzburg und Oberösterreich unterstützt wird, soll im Herbst Premiere feiern. Da das Projekt Co-Learning im Markhof, das die Filmemacherin mehrere Wochen im Jahr 2019 begleitet hat, mittlerweile aufgelöst ist, will sie die Protagonisten von damals nun noch einmal vor die Kamera holen, um zu sehen, wie sich die jungen Menschen entwickelt haben und was Co-Learning gebracht hat.

Den Projektverantwortlichen will sie die Frage stellen: "Woran ist das Projekt wirklich gescheitert? War die Zeit überhaupt schon reif für Co-Learning?" Mit dem eingesammelten Geld (gebraucht werden mindestens 12.000 Euro) sollen acht weitere Drehtage sowie der finale Schnitt ermöglicht werden. Vorgestellt werden soll "Das Lernen (wieder) lernen" dann im Herbst im Rahmen einer Kinotour und via Streaming. Und vielleicht findet sich ja auch noch ein TV-Sender, hofft Huber-Lachner. Als Crowdfunding-Belohnungen gibt es u.a. Premierentickets, die Nennung im Abspann oder Schnittworkshops.

(S E R V I C E - Crowdfunding-Aufruf für "Das Lernen (wieder) lernen" . Website von Sophie Huber-Lachner )

(APA)

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