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Doktorspiele mit Tochter: Freispruch für den Vater

Der Vater bestritt die Vorwürfe und wurde im Zweifel freigesprochen.
Der Vater bestritt die Vorwürfe und wurde im Zweifel freigesprochen. ©VOL.AT/Hartinger
Für einen Schuldspruch reichte die Beweislage nach Ansicht des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richterin Claudia Hagen nicht aus.

Deshalb wurde der Angeklagte am Landesgericht Feldkirch im Zweifel von den Vorwürfen des mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bedrohten sexuellen Missbrauchs Unmündiger und des Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Vorwurf: Misshandlung von 2009 bis 2011

Die Staatsanwaltschaft warf dem unbescholtenen 43-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirch vor, er habe zwischen 2009 und 2011 mehrmals seine unmündige Tochter missbraucht.

Angeklagter bestritt die Doktorspiele

Demnach soll es bei sogenannten Doktorspielen zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Nach Darstellung der Anklagebehörde hat der Vater seine kleine Tochter dabei mehrmals im Intimbereich berührt. Der arbeitslose Angeklagte bestritt die Anklagevorwürfe. Es sei nie zu den behaupteten sexuellen Handlungen gekommen.

Die Hauptverhandlung fand nach dem Anklagevortrag von Staatsanwalt Christoph Larcher und dem Verzicht des Verteidigers auf ein Eingangsplädoyer bis zur Urteilsverkündung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Das Mädchen ist eines von zwei Kindern des ledigen Mannes. Im Verfahren zur Obsorge und zum Besuchsrecht wurde vereinbart, dass der Vater das Kind für Besuche bei ihm bei der Mutter abholen kann. Vater und Tochter haben, so die Anklageschrift, in seiner Wohnung gemeinsam gebadet. Dabei soll es zu den Doktorspielen gekommen sein. (red)

 

 

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