Djokovic, Nadal ziemlich einsam an der Weltspitze

Djokovic: "Wir treiben einander bis ans Limit"
Djokovic: "Wir treiben einander bis ans Limit"
Das letzte Match der ATP-Saison beim Londoner World-Tour-Finale zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal ist ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen. Denn die beiden dominierten 2013, kein anderer hielt mit. So hat der Spanier David Ferrer als Weltranglisten-Dritter nicht einmal die Hälfte von Djokovic' Punkten stehen.


Ab dem gegen Nadal verlorenen Finale der US Open drehte Djokovic auf und machte das Solo für zwei fast zur Einmann-Show. 22 Siege en suite mit Titeln in Peking, Shanghai, Paris und nun London lassen da keine Diskussion aufkommen.

Und die Dominanz kam nicht von ungefähr. “Nach den US Open haben wir einige Dinge analysiert, speziell die Matches gegen Nadal”, erläuterte Djokovic. “Ich musste erkennen, was da falsch gelaufen war. Wir haben dann an einigen Dingen in meinem Spiel gearbeitet, darunter auch an meinem Service. Dadurch habe ich in den vergangenen beiden Monaten einige Matches gewonnen.”

Mit in seinem erfolgreichen Betreuerteam ist mit Konditionstrainer Gebhard Gritsch auch ein Österreicher. “Mein Team hat eine Menge dafür gemacht, dass ich mich verbessere. Sie haben einen tollen Job getan”, sagte Djokovic. Zwei Siege können beim 26-Jährigen heuer noch dazukommen, führt er doch Serbien am Freitag in Belgrad in das Davis-Cup-Finale gegen Tschechien. Heimvorteil und Djokovic’ Form machen die Serben zum Favoriten.

An Nadals Saisonbilanz kommt der Australian-Open-Sieger aber nicht mehr heran. Der Mallorquiner schloss seine tolle Comeback-Saison mit nur sieben Niederlagen und seinem 14. Finale ab, zehnmal ging er heuer als Turniersieger vom Platz. Djokovic musste sich mit “nur” sieben Titeln zufriedengeben. Als erster Spieler überhaupt schaffte es Nadal zum Jahresende zum zweiten Mal zurück zur Nummer eins, 2008 und 2010 hatte er diese Position schon innegehabt.

Nadal gegen Djokovic gab es mit dem 17. Djokovic-Sieg nun schon 39-mal, doch langweilig wird dieses Duell deswegen nicht. “Wir treiben einander bis ans Limit und werden dadurch auch immer besser”, meinte Djokovic. “Wir arbeiten noch intensiver an unserem Spiel. Es ist immer eine große Herausforderung. Das ist eine hervorragende Basis für die nächste Saison. Ich bin extra motiviert und inspiriert.”

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