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Djokovic kommt ungeschlagen zu US Open

Novak Djokovic vorbildlich mit Maske und Pokal
Novak Djokovic vorbildlich mit Maske und Pokal ©GETTY IMAGES NORTH AMERICA
Trotz anhaltenden Nackenproblemen hat sich Novak Djokovic am Samstag in New York den Masters-1000-Titel geholt und seine Anwartschaft auf seinen 18. Major-Titel untermauert. Der Weltranglisten-Erste besiegte Milos Raonic (CAN) 1:6,6:3,6:4 und hat damit den zweiten "Golden Masters"-Run geschafft: Er hat jedes 1000er-Turnier nun zumindest zweimal in seiner Karriere gewonnen.

Djokovic war schon zuvor der einzige Spieler, der alle neun Masters-1000-Turniere zumindest einmal gewonnen hat. Er hat nun auch mit 35 Titeln auf diesem höchsten ATP-Level mit Rafael Nadal (ESP) gleichgezogen. "Ich versuche, das Beste aus meiner Karriere herauszuholen", sagte Djokovic nach seinem insgesamt 80. Turniersieg. "Dass ich dieses Jahr ungeschlagen bin, bringt mir natürlich für jedes Match mehr Selbstvertrauen", so der "Djoker".

In einer anderen Angelegenheit erfährt der 33-Jährige, der dieses Jahr eine 23:0-Siege-Bilanz stehen hat, mehr Widerstand. Der von ihm unmittelbar vor den US Open bekannt gegebene Plan eines eigenen Spielerverbands "Professional Tennis Players Association" (PTPA) samt Zurücklegung seines Präsidentenamtes im Spielerrat der ATP hat gemischte Reaktionen hervorgerufen.

Dass diese Aktion auch dann passiert, wenn die beiden anderen großen Dominatoren im Tennis, Roger Federer und Rafael Nadal, nicht anwesend sind, könnte als Schachzug interpretiert werden. Die beiden meldeten sich mittlerweile zu Wort und stehen zur ATP. "Die Welt durchlebt eine schwierige und komplizierte Zeit. Ich glaube persönlich, dass wir in diesen Zeiten ruhig und gemeinsam in dieselbe Richtung arbeiten sollten", verlautete Nadal auf Twitter und fügte hinzu, "Es ist Zeit für Einheit, nicht Trennung."

Der 20-fache Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer stimmte Nadal zu. "Es sind herausfordernde Zeiten, aber ich glaube, es ist entscheidend für uns, als Spieler und als Sport, vereint zu bleiben, um den besten Weg nach vorne zu ebnen."

Djokovic meinte dazu, dass er Federer und Nadal sehr gerne dabeihaben würde, aber dass er ihre Perspektive verstehe. "Es ist wie wenn man ein Baby hat. Die Zeit dafür ist nie richtig oder immer richtig", so Djokovic. Momentan gelte es aber herauszufinden, wieviele Spieler sich dieser Initiative anschließen wollen.

Andy Murray will das Papier nicht unterschreiben und der ATP mehr Zeit geben. "Das aktuelle Management sollte auch etwas Zeit bekommen, um seine Vision zu implementieren", sagte der Schotte. ATP-Boss Andrea Gaudenzi ist erst seit Jänner im Amt, der ehemalige Weltklassespieler aus Italien ist für vier Jahre gewählt.

(APA/ag.)

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