Divis ist bei den Blues gesetzt

Nach dem finalen Trainingsspiel zwischen den Teams "Gold" und "Blau" (4:3) reduzierte der NHL-Klub St. Louis Blues seinen Kader von 56 auf 29 Spieler. Reinhard Divis ist neben Patrick Lalime der zweite Torhüter bei den Blues.

Jason Bacashihua, Chris Beckford-Tseu und Curtis Sanford müssen sich in Peoria zwei Plätze für das Farmteam ausmachen. “Ich habe nie gezweifelt, dass ich wieder im neuen Blues-Kader dabei bin”, meinte der österreichische Teamgoalie. “Er hat mit guten Leistungen überzeugt”, lobte St.-Louis-Trainer Mike Kitchen. Auch in punkto Fitness machte Divis einen sehr guten Eindruck: Während der übergewichtige Blues-Superstar Keith Tkachuk (Jahressalär 7,6 Mill. Dollar) vorläufig aus dem Kader suspendiert wurde, gehörte Divis bei den medizinischen Tests zu den besten Blues-Cracks.

Der 30-jährige Thüringer spielte im internen Turnier 125 Minuten mit allen drei Teams, kassierte acht Gegentore: “Fünf davon waren aber unglücklich, weil abgefälscht, zwei resultierten aus Penaltyschüssen.” Lalimie war 144 Minuten im Einsatz und wurde sechs Mal bezwungen. “Er ist wirklich sehr stark”, war Divis von der Leistung beeindruckt, “Patrick ist sicher eine Klasse besser als sein Vorgänger Chris Osgood.” Mit der neuen, kleineren Torhüterausrüstung (Handschuhe und Schoner wurden schmaler) hat Divis keine Probleme, wohl aber mit einer Regeländerung: “Ausflüge in die Ecken sind jetzt nicht mehr erlaubt, wir Torhüter dürfen den Puck nur mehr in der Zone hinter dem Tor stoppen.”

Divis stand bei der 3:4-Heimniederlage seiner St. Louis Blues gegen die Nashville Predators exakt 28:35 Minuten auf dem Eis und musste in dieser Zeit zwei Gegentore hinnehmen.

Vanek-Doppelpack bei 4:0-Sieg der Sabres über Capitals
Der 21-jährige Steirer Thomas Vanek sorgt in der Preseason der National Hockey League (NHL) weiter für Furore. Beim 4:0-Auswärtssieg seiner Buffalo Sabres im Testspiel gegen die Washington Capitals erzielte der Rookie im zweiten Drittel zwei Tore zum 2:0 (36.) und 3:0 (40.). Den ersten Treffer besorgte Vanek im Powerplay nach Idealvorlage von Sturmpartner Dumont. Nur vier Minuten später verhalf Routinier Jochen Hecht dem ÖEHV-Teamstürmer zu seinem zweiten Doppelpack für Buffalo. Nach nur drei Spielen für die Sabres hält der österreichische Ausnahmespieler damit bei vier Toren und zwei Assists. Dabei gelang ihm bei jedem seiner Auftritte ein “Multi-Point-Game”. “Vanek ist die personifizierte Gefahr”, hieß es im Match-Bericht auf der Vereins-Homepage. Der hochgelobte Rookie selbst gab sich gewohnt bescheiden: “Eishockey ist ein Teamsport und wir haben als Mannschaft gut gespielt. Schöne Tore resultieren aus hartem Spiel, und das ist uns in den vergangenen Partien gelungen.”

Links zum Thema:
NHL.com
St. Louis Blues
Buffalo Sabres

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