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Diskussion um die Nachhilfekosten

Feldkirch – Nach dem heutigen Bericht der "VN" über die Kosten der Nachhilfe in Vorarlberg, sei es laut dem Vorstand der Vorarlberger Schülerunion ein Gebot der Stunde, die Schulen in die Pflicht zu nehmen.

“Bereits im August 2007 hat sich die Schülerunion für eine verstärkte Informationskampagne für die Schülerinnen und Schüler, welche den Bedarf festlegen, gefordert. Wie auch Landesrat Siegi Stemer bestätigt, werden die zur Verfügung stehenden Mittel bisher nicht zur Gänze ausgeschöpft“, bedauert Landesgeschäftsführerin Lara Hämmerle.

Die Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit von individuellen Förderungen in den Schulen. „Wir haben hier wieder einen klaren Beweis, dass unser Schulsystem nicht zu einer Gesamtschule führen darf. Denn gerade die individuelle Förderung ist nach unserer Ansicht das richtige Instrument, um die Zahl der „Nachzapf-Prüfungen“ und die Kosten für Nachhilfe zu reduzieren“, so Hämmerle. Wichtig sei aber die Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten an den Schulen durch das standortbezogene Förderkonzept zu informieren, damit sich auch entsprechende Gruppen bilden können, um diese Mittel in Anspruch zu nehmen.

Verpflichtendes Lehrerfeedback muss kommen

Klar müsse sein, dass es noch einiges an Arbeit innerhalb der Schulen braucht. Vor allem die Motivation der Lehrer müsse wieder verbessert werden. Daher fordert die Schülerunion schon lange das verpflichtende Lehrer-Feedback um einen ersten Schritt zu setzten. „Ein Schulsystem steht und fällt mit den Lehrern, wir müssen hier ansetzten und auch investieren. Denn klar bleibt, es ist egal was außen drauf steht, wenn sich drin nichts ändert“, so Schulsprecher Stv.in und Landesobmann Stv.in Claudia Endrich.

Quelle: Vorarlberger Schülerunion

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