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Diskussion um Ampelanlage nimmt kein Ende

Die Situation an der Kreuzung wird noch einmal videoüberwacht und ausgewertet.
Die Situation an der Kreuzung wird noch einmal videoüberwacht und ausgewertet. ©carmen thurnher

Dornbirn. Ob die Ampelanlage im Bereich Moosmahdstraße-Bahnhofstraße eingeschaltet bleiben oder gar entfernt werden soll, sorgt im Bürgerforum im Moment für ordentlich Diskussionsstoff. Auch diese Woche gab es wieder zahlreiche Meinungen dazu. “An dieser Kreuzung treffen sich leider insgesamt fünf Fahrspuren und während man wartet und beobachtet wie und was
da so abgeht um den rechten Zeitpunkt zu finden in die ungeregelte Kreuzung
einzufahren ohne abgeschossen zu werden, sollte man zusätzlich noch auf Fußgänger und Fahrradfahrer achten. Ampeln sind da, um die Menschen zu schützen, egal ob zu Fuß oder auf Rädern und das ist an dieser Kreuzung für mich absolut notwendig”, meldet sich Michael Hinterauer. Wolfgang Juen sieht das allerdings anders. “Sie haben sicher in den letzten Wochen, als die Ampel ausgeschaltet war, mehr Rücksicht genommen. Außerdem war der Verkehr in diesem Bereich so flüssig und angenehm wie lange nicht mehr”, so Juen. Auch Thomas Sohm sieht das ähnlich. “Ich glaube viele Autofahrer glauben eine Ampel nimmt ihnen jede Verantwortung ab. Wenn Sie grün haben darf nichts mehr von einer anderen Seite kommen. Was ist leichter als die Verantwortung einfach an eine Ampel abzugeben”, erklärt Herr Sohm.

Kreuzung wird noch einmal überwacht

Dornbirn. Pressesprecher Ralf Hämmerle gibt zum heiß diskutierten Thema eine ausführliche Stellungnahme ab: “Die Verkehrsführung im Bereich des Bahnhofs und der Bahnhofstraße wurde im Zuge des Umbaus des Bahnhofs und später der Neugestaltung der Stadtstraße bzw. der Errichtung der neuen Poststraße intensiv untersucht und diskutiert. Es wurden mehrere Zählungen durchgeführt und Vorschläge erarbeitet, um den Durchgangsverkehr zu minimieren und für die Busse und Fußgänger Verbesserungen zu erreichen. Die Sperre der Nord-Süd Verbindung und die Sperre der Ausfahrt aus dem Altweg in die Lindenkreuzung sind Maßnahmen, die aus einem Lenkungskonzept abgeleitet wurden. Die Situation beim Bahnhof hat sich entscheidend verbessert. Der Durchgangsverkehr wird auf die L190, Stadtstraße gelenkt. Die Zufahrt zum Bahnhof ist von allen Richtungen aus möglich. Schon bei den Zählungen im Jahr 2007 wurde die Ampel bei der Lindenkreuzung als eine der möglichen Varianten abgeschaltet, um die Verkehrsabläufe an dieser Kreuzung beobachten zu können. In den vergangenen Wochen kam es zu weiteren Abschaltungen – jedoch aufgrund eines Defektes. Im Zuge dieser Untersuchung wird diese Woche nochmals eine Videobeobachtung der Kreuzung durchgeführt, um den Verkehrsablauf und die Verkehrsströme aller Verkehrsteilnehmer zu analysieren. Insbesondere geht es dabei auch um mögliche Konfliktsituationen an der Kreuzung (Bus, Fußgänger, PKW). Diese Videobeobachtung wird in den kommenden Wochen und Monaten ausgewertet und in den zuständigen Gremien besprochen. Parallel dazu wird derzeit auch das Verkehrsregime rund um den Schulbezirk untersucht. Hier besteht das Ziel in der besseren Anbindung des Schulbezirks an den Bahnhof. Das Motto des Dornbirner Gesamtverkehrskonzepts lautet Mitanand”, so Hämmerle abschließend.

Zusätzliche Verkehrslenkung

Dornbirn. Dagmar Sottopietra hätte dazu noch eine weitere Anregung: “Eine zusätzliche Verkehrslenkung wäre dringend notwendig für jene Verkehrslenker, welche von Haselstauden aus kommend auf die Stadtstraße fahren wollen. Ständig sind Fahrzeuge mit B – Kennzeichen auf der Eisengasse stadteinwärts unterwegs, welche dann beim Martinsbrunnen in die Stadtstraße einbiegen anstatt direkt über die Ludwig-Kofler-Straße und anschließend bei der Mercedes-.Kreuzung in die Stadtstraße einzubiegen. Dies bewirkt eine sinnlose zusätzliche Verkehrsbelastung des mit 40 km/h begrenzten Bereichs der Berufsschule und der Volksschule Edlach und könnte durch eine verbesserte Verkehrslenkung etwas entschärft werden”, so Frau Sottopietras Vorschlag.

 

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