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Diözese Feldkirch schreibt rote Zahlen

Weniger Katholiken und rote Zahlen in Vorarlberg.
Weniger Katholiken und rote Zahlen in Vorarlberg. ©DPA/Oliver Berg
Während die Zahl der Kirchenaustritte in Österreich leicht rückläufig ist, steigt sie in Vorarlberg an, wie die "VN" berichten. Dies schlägt sich auch in den Einnahmen nieder. Zudem belasten Sanierungen das Budget.

Haben 2016 rund 2700 Personen der Kirche den Rücken gekehrt, waren es im vergangenen Jahr knapp 2800. Insgesamt zählt die Diözese Feldkirch derzeit 236.101 Katholiken. Das sind knapp 9000 weniger als vor fünf Jahren. Österreichweit hält die Katholikenzahl 2017 bei 5,11 Millionen, im Jahr davor waren es 5,16 Millionen. Die Mitgliederzahl ist für die Kirche bedeutend, speist sie aus den Beiträgen doch den größten Teil ihrer Einnahmen, laut den Zahlen 2016 nämlich 451 der insgesamt 604 Millionen Euro, die den Diözesen zur Verfügung gestanden sind. Ihre Budgets blieben österreichweit ausgeglichen. Lediglich drei Diözesen verbuchten ein Minus, darunter auch jene in Feldkirch. Ihre Einnahmen beliefen sich 2016 auf 29,46 Millionen Euro, die Ausgaben betrugen 30,7 Millionen. Über die Hälfte davon floss in die Pfarren. Das Minus sei zustande gekommen, da man in die Sanierung des Marianums Bregenz und des Hauses für die Jugend in St. Arbogast investiert habe, erklärt Finanzkammer-Direktor Andreas Weber.

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