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Diese Ärzte halten offen

Dornbirn - Verschlossene Türen bei Allgemeinmedizinern und niedergelassenen Fachärzten: Mit dieser Situation sehen sich Patienten am Donnerstag und Freitag konfrontiert. Bereitschaftsdienste im Ländle | Bilder  | Videos  | 

Aus Protest gegen die ungeliebte Gesundheitsreform setzen die Mediziner ihre schon seit längerem angekündigten Streikmaßnahmen fort. Allerdings nicht, ohne einen entsprechenden Bereitschaftsdienst zu hinterlassen.

Alles gut geregelt

Laut Ärztekammer sind hauptsächlich jene Ärzte auf ihren Posten, die ohnehin schon für den regulären Bereitschaftsdienst eingeteilt waren. Außerdem kommt noch eine „Für-den-Fall-des-Falles“-Versorgung durch Fachärzte dazu. In jedem Bezirk ist mindestens ein Facharzt anwesend. Bei besonders stark frequentierten Fachgebieten wie der Kinderheilkunde halten zum Teil sogar zwei Ärzte geöffnet. Die Zahnärzte beteiligen sich nicht am Ausstand. In den Landeskrankenhäusern sieht man den Streiktagen „gelassen entgegen“, wie es aus der Pressestelle heißt. Zumal es am ersten Aktionstag, den die niedergelassenen Mediziner Mitte Juni veranstalteten, in den Ambulanzen relativ ruhig blieb. Trotzdem wurde in allen Abteilungen dafür gesorgt, dass die diensthabenden Mannschaften vollzählig anwesend sind. Weitere Mitarbeiter stehen in Bereitschaft, sollte es das Patientenaufkommen erfordern. Urlaube gibt es an diesen Tagen keine. Lediglich auf der Internen Ambulanz steht von vorneherein mehr Personal im Einsatz. Dort mussten am ersten Aktionstag um 20 Prozent mehr Patienten als üblich behandelt werden.

Keine Klagen

Klagen über eine mangelnde Versorgung blieben laut Ärztekammer aus. Die Leute seien gut informiert worden und hätten sich auf die Praxisschließungen einstellen können. Gleiches erwartet man auch diesmal. Die streikenden Mediziner sind jedoch nicht untätig, sondern stellen sich in den Dienst der Information am Patienten. Heute steht das Gesundheitszelt von 10 bis 12 Uhr am Marktplatz in Feldkirch, morgen am Postplatz in Bludenz. Eine Entspannung zeichnet sich hingegen bei den am 7., 8. und 9. Juli geplanten Streiktagen ab. Sie könnten laut letzten Meldungen möglicherweise ausgesetzt werden.

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