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Die Zukunftstrends beim Essen

Überall gibt es Trends - auch in der Esskultur. Über die Zukunftstrends beim Essen hat, wie der ORF berichtet, die aus Bregenz stammende Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler eine Studie erstellt.

Den größten Einfluss auf die Esskultur der Zukunft hat demnach die Individualisierung – Essen findet nicht mehr nur am familiären Tisch statt, sondern mit Freunden, Arbeitskollegen oder Geschäftspartnern.

Die Zukunft des Essens ist weiblich. Die Trendforscherin und Ernährungswissenschafterin, Hanni Rützler, spricht in ihrer Studie von einer Feminisierung der Küche.

Immer mehr Frauen haben einen guten Job, können es sich leisten, auswärts zu essen und bestimmen dadurch die Esskultur, so Rützler. Das habe zur Folge, dass es zu einer Verschiebung der fleischorientierten Esslandschaft hin zu einer leichteren, gemüseorientierten Ernährungsweise kommt.

Veränderungen in der Arbeitskultur bedeuten auch eine Veränderung der Esskultur. Zeitdruck werde Teil des Alltages, so Rützler. Kochen und Essen nehmen immer weniger Raum ein. Der Anteil der Fertigprodukte steigt rasant.

Außerdem werde immer schneller gegessen, manche nehmen sich nicht einmal mehr die Zeit am Tisch zu essen. Es werde schon neben dem Computer gegessen. Arbeit und Essen werden miteinander verbunden. Dieser Essstil habe zur Folge, dass wir immer unbewusster essen, sagt Rützler.

Die Zwei-Klassen-Gesellschaft werde es in Zukunft auch beim Essen geben. Große Teile der Gesellschaft werden bei den Grundnahrungsmitteln sparen. Andererseits eigne sich das Essen auch hervorragend dafür, sich selbst darzustellen und werde dadurch auch wieder an Bedeutung zulegen.

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