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Die Zeugen der Vergangenheit

Die Archäologen präsentierten ihre Arbeit und die Ergebnisse der Grabungen den Besuchern.
Die Archäologen präsentierten ihre Arbeit und die Ergebnisse der Grabungen den Besuchern. ©Stadt Feldkirch
3872 einzelne Funde machten die Archäologen im Feldkircher Gymnasiumshof.

Feldkirch. Vergangenen Freitag zogen die Archäologen im Feldkircher Gymnasiumshof Bilanz über 16 Wochen Grabungsarbeiten und außergewöhnliche Funde. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freitag um 5“ wurde die Arbeit den interessierten Besuchern präsentiert.

Im Vorfeld des Montforthaus-Neubaus hatten das Bundesdenkmalamt und die Stadt Feldkirch die archäologische Erforschung der Stadtgeschichte am künftigen Gebäudestandort in Auftrag gegeben. Eine Fläche von 3000 Quadratmetern wurde seit August des vergangenen Jahres von sieben Archäologen unter die Lupe genommen.

Bis zu 3,5 Meter tief wurde gegraben und dabei 3872 einzelne Funde sichergestellt. Davon wurden 322 näher untersucht und „befundet“. Das Areal gehörte einst zum Johanniterkloster in Feldkirch. Die Grabungen dokumentieren die unterschiedliche Nutzung des Bereichs über die Jahrhunderte hinweg. Im 19. Jahrhundert war im Gymnasiumshof ein Alpengarten angelegt, im 18. Jahrhundert standen dort einfache Holzgebäude, was freigelegte Pfostenlöcher zeigen. Gefunden haben die Archäologen auch eine Mauer, die parallel zur Stadtmauer verläuft und Teil eines erstmals archäologisch nachgewiesenen Zwingers war.

Wasserkanal

Im Bereich des ehemaligen Johanniterklosters begeistert die Experten ein technisch hervorragend ausgeführter rund 30 Meter langer Wasserkanal, der die Stadtmauer durchbricht und offenbar durch das Kloster geflossen ist – ein Detail, das weitere Aufschlüsse über die Wassernutzung in Feldkirch gibt. Ältester historischer Fund war eine Feuerstelle aus der Bronzezeit, die noch genauer untersucht werden wird.

Quelle: VN-Heimat (28.06.12)

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