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Die Wurzeln führen ins Ammannhaus

Kulturreferent Daniel Steinhofer interessiert sich für seine Ahnen
Kulturreferent Daniel Steinhofer interessiert sich für seine Ahnen ©veronikahofer
Die Wurzeln führen ins Ammannhaus

Der Kulturreferent der Marktgemeinde Lustenau, Daniel Steinhofer, stammt aus einer alteingesessenen Lustenauer Familie.

Auch ihm hat es die Ahnenforschung angetan und das Sippenbuch hat er, seinen Angaben nach, „gefressen“. Er hat die Linie seines Großvaters Ludwig Anton Scheffknecht (1914-1992, vulgo „Selmers“, vulgo „Hond Ludi“, Stickermeister, Ehrenmitglied des MV Lustenau), zurückverfolgt bis in die Anfänge im 15. Jahrhundert. Das „Lustenauer Familienbuch“, das von der Gemeinde gefördert wird, schätzt er als besonders wertvollen Beitrag zur Dorfgeschichte Lustenaus.

Die Fußnoten sind das Salz in den Aufzeichnungen
1436 ist der Lustenauer Familienname erstmals mit Amann Cuoni Scheffknecht bezeugt.
Im Stammbaum findet man Anmerkungen, wie z. B. bei manchen Personen den Hinweis darauf, dass sie „Leibeigene“ waren.

Eine Anna Maria Justina Scheffknecht, (1773 – 1851), Tochter von Josef Scheffknecht und seiner Frau Franziska, geb. Fitz, war verheiratet mit Josef Gebhard Hämmerle, Metzger und Traubenwirt. Sie hatten 14 Kinder.

Eine interessante Eintragung findet sich auch unter Barbara Hagen, die 1727 Anton Scheffknecht heiratete:

Der Urgroßvater der Barbara Hagen, Leutnant Magnus Hagen, war von 1658 – 1664 Ammann von Lustenau. Dessen gleichnamiger Vater Magnus Hagen (Stabhalter, „des Gerichts“) war ebenfalls Ammann, und zwar insgesamt zehn Jahre. Seine Tochter Anna heiratete in erster Ehe Rochus Embser (ein unehelicher Sohn des Grafen Jakob Hannibal I. von Hohenems) und starb um 1633 in Genua. In zweiter Ehe heiratete sie den Fuggerschen Oberamtsverwalter in Wasserburg, Hans Paur.

In direkter Verwandtschaft folgten dann noch 17 Ammänner, die zusammen über 130 Jahre den Ammann stellten.

Immer wieder taucht im Stammbaum der Familie Scheffknecht der Name Barbara auf. Ist es da ein Zufall, dass auch der Kulturreferent eine Frau namens Barbara ehelichte und dass es ihn, der 17 Ammänner als Vorfahren hatte, als Kulturreferenten ins Rathaus zog?

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