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Die waldreichste Stadt des Landes

Über 380.000 Festmeter Holz befinden sich auf den städtischen Waldgrundstücken.
Über 380.000 Festmeter Holz befinden sich auf den städtischen Waldgrundstücken. ©Stadt Dornbirn

Dornbirner Forstbetrieb macht mit Holz keine schlechten Geschäfte.

Dornbirn. Seit dem Kauf der Bundesforste zählt Dornbirn zu den größten kommunalen Waldbesitzern des Landes. Rund 1500 von insgesamt 4800 Hektar Wald auf Dornbirner Gemeindegebiet befinden sich im Besitz der Stadt. Da kann man sich auch eine eigene Forstabteilung leisten, die sich über Arbeitsmangel nicht beklagen kann. Würde man den städtischen Waldanteil in Bares umrechnen, käme der stolze Betrag von 29 Millionen Euro heraus. Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele rührt deshalb nicht ungern die Werbetrommel für Holz aus eigener Produktion. Erst vor wenigen Tagen stellte er den Waldwirtschaftsplan für den Dornbirner Stadtwald vor.

Pro Jahr vermarktet die Stadt im Schnitt 4500 Festmeter Holz, möglich wären gut und gern bei nachhaltiger Bewirtschaftung rund 7000 Festmeter. Dies ist die Menge, die jährlich wieder nachwächst. “Damit eröffnen sich der Stadt erweiterte Möglichkeiten”, kann sich Rümmele vorstellen, die Kassen kräftiger als bisher klingeln zu lassen. Ein beachtlicher Teil der stadteigenen Produktion wird für die Erzeugung von Brennholz für die eigenen Hackschnitzelheizungen und das neue Holzheizwerk an der Gütlestraße verwendet. Daneben werden im städtischen Forstbetrieb Bauholz, Piloten, Pfähle oder auch Brunnentröge erzeugt. Drei Viertel der Produkte verkauft die Stadt an heimische Sägewerke und holzverarbeitende Betriebe, 20 Prozent gehen an ein Kärntner Unternehmen, der Rest an Holzhändler und Private.

Auch beim Christbaumverkauf mischt die Stadt kräftig mit. Zu den Nebeneinkünften der Forstabteilung zählen auch die Alpen Gschwendt und Müsel, die Eigenjagden Langenegg, Gunzmoos, Gschwendt und Müsel sowie Fischereireviere an der Dornbirner Ach und dem Bödelesee. Der Forstbetrieb ist auch für die Erhaltung von 125 Kilometer Straßen im Berggebiet zuständig.

“Offensive Bejagung”
Mit 61 Prozent ist die Fichte die dominierende Baum- art. 14 Prozent des Baum-anteils entfallen auf die Tanne, der Rest auf die Buche und andere Laubhölzer. Um den Wildverbiss in Grenzen zu halten, fordert die Stadt eine offensive Bejagung. Bei der Aufforstung des Staufens nach einem gewaltigen Windwurfereignis wurde das Gebiet zur Wildfreihaltefläche erklärt. Mit Erfolg: Am Staufen wachsen wieder Nadel- und Laubbäume, die kahlen Stellen von damals sind fast verschwunden.

Text: VN Josef Hagen

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