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Die Vorarlberger Freestyle-Szene trauert um die verunglückte Sarah Burke

Der Tod von Sarah Burke löst auch in Vorarlberg tiefe Trauer aus.
Der Tod von Sarah Burke löst auch in Vorarlberg tiefe Trauer aus. ©EPA
Schwarzach. - Weltweite Anteilnahme gibt es nach dem tragischen Tod von Freestylerin Sarah Burke. Auch die Vorarlberger Freestyle-Szene trauert um die 29-jährige Kanadierin und "zollt" Respekt. 
Tod nach Trainingssturz
Muss die Familie zahlen?

Sarah Burke war beim eim Halfpipe-Training in Park City gestürzt und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Die Ärzte kämpften um das Leben der jungen Freestylerin, doch sie verloren den Kampf. Die weltweite Anteilnahme und Bestürzung über den viel zu frühen Tod der 29-Jährigen ist groß. Auch die heimische Freeskier-Szene ist bestürzt. Freeskier Martin „McFly“ Winkler über die Tragödie: „Was das Ganze so schlimm macht, ist, dass es  während eines normalen Trainingszyklus passierte. Bei dem ist Sarah sicher nicht so viel Risiko eingegangen. Aber leider zeigt der Unfall, wie schnell es gehen kann. Freeskiing ist ein Teil unseres Lebens und das Leben ist nun mal gefährlich. Sarah hat den Sport geprägt, in dem sie „,eine Lanze gebrochen’ und den Sport für Frauen erst richtig zugänglich gemacht hat. Ihr ist es zu verdanken, dass Frauen jetzt auch bei den X-Games mitfahren dürfen.“

“Sie war ein offener Mensch und eine Revolutionärin”

Fotograf Christoph Schöch erfuhr über Facebook von Burkes Unfalltod: „ Ich habe sie bei einem Fotoshoot kennengelernt. Sie war ein sehr netter, offener Mensch und eine Revolutionärin was die Szene betrifft.  Es ist einfach nur tragisch was passiert ist, aber im Extremsport besteht immer ein gewisses Risiko. Wir haben deswegen schon viele gute Sportler verloren.“

“Sie war ein Vorbild für die Freeski-Girls”

Freestyler Fabio Studer ist ebenfalls geschockt: „Ich habe Sarah zwar nicht persönlich gekannt, aber dafür ihren Mann. Ich habe den Eindruck, dass sie eine sehr coole Person war. Sie war auf jeden Fall ein Vorbild für die Freeski-Girls und hat sehr viel für diese erreicht. Es ist einfach nur Scheiße wenn so etwas passiert. Mein Beileid an die Familie, ihren Ehemann Rory und die Angehörigen und viel Kraft für die bevorstehende Zeit.“

“Risiken sind nicht mehr kalkulierbar”

Für den passionierten Freeskier, Freestyle-Szene-Kenner und W&W-Redakteur Joachim Mangard ist Burkes Tod ein großer Verlust für die gesamte Freeskiing-Szene: „ Sarah war ein Aushängeschild. Seit ich dabei bin war ihr Name für mich mit Freeskiing verbunden. Ihr Tod zeigt, dass die Entwicklung des Sports aber bedenklich geworden ist. Die Risiken die eingegangen werden um die Spitze zu erreichen sind nicht mehr kalkulierbar. Kevin Pearce ist auch schon in der gleichen Pipe wie Sarah gestürzt. Ich hoffe für ihre Familie und ihren Mann Rory, dass das mit dem Geld geregelt wird.“

“Sie hat Meilensteine gesetzt”

Philipp Mück (Sajas) erfuhr ebenfalls über Facebook von dem tragischen Ereignis: „Sarah hat viel für den Sport gemacht, quasi Meilensteine gesetzt. Ohne ihr Engagement wären Frauen sicher noch nicht bei der Olympiade erlaubt. Ich finde, dass  die große Anteilnahme über Facebook sehr toll ist. Es freut mich, dass bereits Spendenwebsites ins Leben gerufen wurden, um Sarahs Angehörigen zu helfen.”

Sarah Burke bei den X-Games 2011

(VOL.at/Nadine Hartmann)

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