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Die Türen stehen für jeden offen

Auch Jugendliche bringen sich bei der Vereinsarbeit aktiv ein
Auch Jugendliche bringen sich bei der Vereinsarbeit aktiv ein ©Gerty Lang
Vereine im Focus: Doppelpunkt – Leben aktiv gestalten     Wenn das Leben nicht zu gelingen scheint, klopft man bei „Doppelpunkt“ an die Türe. Dornbirn.  Das markante rote Gebäude in Stiglingen/Haselstauden ist schon so manchen aufgefallen.
Leben aktiv gestalten

Viele fragten sich auch, wer oder was sich darin wohl befinden mag. Es ist die Freie Evangelikale Gemeinde in Dornbirn, kurz „FEG“ genannt. Die Kirche feierte im vergangenen Jahr ihr 20jähriges Bestehen. In den Jahren 1983 – 1990 begann es mit einem Hausbibelkreis in der Hanggasse durch Hedy und Hermann Wohlgenannt. Im Laufe der Zeit fand dieser abwechselnd in verschiedenen Familien statt und wurde von 6 – 15 Personen besucht. Im Jänner 2008 feierte man den ersten Gottesdienst im Neubau G3 in Dornbirn-Stiglingen, der aus Eigenmitteln finanziert wurde. Zu den Sonntagsgottesdiensten der FEG versammeln sich rund 250 Besucher. „Diese lebensnahen und familienfreundlichen Gottesdienste sind immer öffentlich und können jederzeit von Gästen besucht werden“, erzählt Vereinsmitglied Georg Hämmerle. „Dazu gibt es einmal im Monat einen Gäste-Gottesdienst zu einem besonderen Thema. Der Vormittag wird besonders für suchende Menschen relevant gestaltet. Mitreissende Musik mit tiefgründigen Texten, Videos, Interviews und Sketsche geben dem Gottesdienst einen inspirierenden Rahmen.“ Parallel dazu findet in der oberen Etage der Kidstreff, Kinderhort und Kindergarten statt. Aus einem Pool von über 40 jungen Eltern und jugendlichen Helfern kümmern sich sonntagvormittags zehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ehrenamtlich um die Kinder. Es wird gespielt, gemalt und gebastelt. „Durch poppige und kindergerechte Lieder und biblische Geschichten sollen die Kinder an einen ‚Jesus zum Anfassen‘ herangeführt werden“, erzählt Obfrau Eva Pohn. Die zweite Schiene der FEG ist der „Doppelpunkt“. Darunter fällt der Seniorentreff 60Plus. Themen wie Beweglichkeit, gesunde Ernährung, Gedächtnistraining sowie Hilfe suchen und annehmen werden behandelt. Natürlich dürfen feine Häppchen, Kuchen und Kaffee sowie Getränke auf einem liebevoll gedeckten Tisch nicht fehlen. Angeboten werden auch Pilates und Backkurse. „Teenstar“ gibt den Teenagern in ihrer körperlichen Veränderung Selbstbewusstsein. In der „Freundschaftsbegleitung“ kann man von erfahrenen Eheleuten profitieren. Um werdende Eltern auf das spannendste Abenteuer vorzubereiten besucht man „Wenn Paare Eltern werden“. Aber auch Ehebegleitung und Beziehungs-Coaching werden angeboten. Noch vor wenigen Jahren waren die sogenannten „Freikirchen“ aus Sicht der katholischen Mehrheit etwas Außergewöhnliches, Bemerkenswertes. „Wir sind begeistert vom Evangelium, der guten Nachricht von Jesus Christus. Wir ermutigen uns gegenseitig aus dem Glauben an Jesus unseren Alltag zu gestalten. So sind wir eine christliche Gemeinde, die sich auf einer geistlichen Reise befindet“, erklärt Pastor Daniel Beusch in kurzen Worten die Arbeit der FEG.

 

Vereinsfacts:

Im Mai 1991 Gründung der FEG-Dornbirn

2003 wurde die Gemeinde durch das Pastorenehepaar Daniel und Doris Beusch verstärkt

Dezember 2006 Spatenstich für das neue Gebäude in Dornbirn-Stiglingen

September 2011: 125 Mitglieder

Vom 14. – 21 Juli 2012 Zeltlager in Sulzberg

 

Vereinsadresse:

Doppelpunkt – Leben aktiv gestalten

Stiglingen 49a

6850 Dornbirn

Tel. 05572 39808941

E-Mail: daniel.b@feg-dornbirn.at

 

 

Warum haben Sie sich für den Glauben entschieden

 

Daniel Beusch, Pastor

Jahrelang war ich im Leben auf der Suche nach mehr Sinn und Abenteuer im Leben. Als ich es gefunden hatte, wurde ich immer fröhlicher. Ich habe im Glauben Erfüllung gefunden und kann anderen Menschen helfen.

 

Georg Hämmerle, Vereinsmitglied

Ich habe mir ebenfalls die Sinnfrage gestellt und bin zum Entschluss gekommen, dass die Bibel die beste Antwort liefert. Leid und Ungerechtigkeit machen mir Mühe. Aber das Wissen um die Gerechtigkeit Gottes beruhigt mich.

 

Eva Pohn, Obfrau

Mir gibt der Glaube Halt und Orientierung. Für mich als Mutter von zwei Kindern ist er ein Rettungsanker. Man findet Menschen in derselben Lebenssituation, baut ein soziales Netz auf und kann sich gegenseitig unterstützen.

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