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Die Spendenfreude ist ungebrochen.

Erich König dankt den vielen Spendern ohne die ein Vereinsleben undenkbar wäre.
Erich König dankt den vielen Spendern ohne die ein Vereinsleben undenkbar wäre. ©Bernhard Tost
  Großherzig und hilfsbereit zeigen sich die Bürger Lustenaus auch in der Krise. Lustenau. Schuldenbremse, Sparkurs, Euro-Krise: Die wirtschaftliche Situation ist seit Jahren schwierig. Eine Tatsache die sich in der Spendenfreudigkeit widerspiegeln sollte - tut sie aber nicht.

Genau das Gegenteil ist der Fall. “Im vergangenen Jahr sind 211.254.- Euro an Spenden eingegangen, die an verschiedene Vereine und Organisationen zugewiesen wurden”, wie Erich König, Obmann des Krankenpflegeverein Lustenau verkündete. Seine Organisation kann auf Spenden von 34.431.- Euro blicken. Dazu kommen noch die drei Pfarreien mit weiteren 217.000.- Euro an Spendengeldern der Kirchgänger. Nicht eruierbar sind die Beiträge bei diversen Haussammlungen der Caritas, Lebenshilfe, Kinderdorf. Ganz zu schweigen von den vielen Geldern die bei Katastrophen überwiesen werden. Doch was motiviert die Lustenauer zu dieser Großzügigkeit?  “Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrere eingetragene Vereine und Hilfsorganisationen gegründet wurden, etablierte sich auch die Gedenkspende. Die wirtschaftliche Situation ist dabei nicht ausschlaggebend. Seit 2009 sind Spenden an einige Vereine – sie müssen ihre “Hilfsbedürftigkeit” beim Finanzamt beantragen – steuerlich voll absetzbar”, erwähnt Erich König, der auch im Namen der Spendenempfänger den vielen Gebern seinen Dank ausspricht und sich wünscht, dass auch weiterhin die Vereine, die ihre Tätigkeit ehrenamtlich leisten, finanziell unterstützt werden. Denn ohne Ehrenamt gibt es kein Vereinsleben.

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