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Die Smart-City: autonome Busse und Solarbänke mit Steckdosen

Die Smart-City soll als Inspiration für andere Städte gelten.
Die Smart-City soll als Inspiration für andere Städte gelten. ©Youtube/Galileo (Screenshot)
In Helsinki wurde womöglich die futuristischste Stadt der Welt erschaffen. Die Smart-City enthält zahlreiche Features, die man sonst nur in einem Science-Fiction Film sehen würde.
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Auf einem ca. 70 Hektar großen Gebiet wurde eine Stadt gebaut, die wegweisend für die Zukunft sein soll. Kalasatama heißt die Stadt der Zukunft und bietet Platz für 25.000 Bewohner. 5,5 Milliarden Euro nahm Helsinki in die Hand, um das futuristische Viertel zu bauen.

Müllentsorgung ohne Lärm und Gestank

Zahlreiche Innovationen verbessern das Leben in der Stadt. Es gibt beispielsweise keine Müllcontainer, bei deren Gestank man normalerweise die Nase rümpft. Stattdessen werden die Müllsäcke direkt durch unterirdische Röhren zur Müllstation transportiert. 20 Kilometer lang sind die Röhrenkanäle.

Beim sogenannten "Vakuum-Müllentsorgungssystem" wird der Beutel in das Röhrensystem gesaugt und zu den Containern befördert. Kurz vor dem Ziel müssen die Säcke noch durch einen Trichter. Durch eine Zirkulation im Trichter wird sichergestellt, dass dieser nicht verstopft wird. Die Container werden dann von einem LKW abgeholt. Dadurch entsteht weder Lärm noch Gestank in der Stadt.

Solarenergie löst Kohlekraftwerk ab

Was natürlich ebenfalls nicht fehlen darf, ist die Nutzung von Solarenergie. Auf den Dächern der Gebäude Kalasatamas sind hunderte Fotovoltaik-Anlagen angebracht. Die dort gewonnene Energie wird direkt daneben umgewandelt. Durch "Helen", einem der größten finnischen Energiekonzerne, kann man die Energie dann gleich nutzen.

Solarbänke mit angebrachten Steckdosen sind nur eines von vielen Beispielen. Die Handys oder E-Bikes kann man bei den Stationen kostenlos laden. Hat man selbst keine Solarpanele, kann man diese auch leihen, was zahlreiche Personen nutzen. Bis 2024 soll sogar das Kohlekraftwerk, das sich noch auf dem Gebiet befindet, ganz abgeschaltet und nur noch Solarenergie genutzt werden.

"Robobus" und Carsharing

Eine weitere Innovation in der fortschrittlichen finnischen Stadt ist der "Robobus". Dabei handelt es sich um ein selbstfahrendes elektronisches Fahrzeug. In einem Abstand von 30 Minuten befördert das Fahrzeug Personen durch das ganze Viertel. Er biete sich vor allem an, wenn das Wetter schlecht ist oder man schwere Sachen transportieren muss. Außerdem ist es im Inneren warm, womit man der Kälte entgeht.

Neben dem "Robobus" ist auch das Carsharing-Angebot bemerkenswert. Die Fahrzeuge sind dabei alle elektrisch. Aufgrund des Angebotes haben die meisten Einwohner selbst kein Auto. Die vielen Innovationen bringen aber auch hohe Ausgaben der Stadt sowie hohe Mietpreise mit sich. Deshalb dient die Stadt vorerst nur als kleine Inspiration für andere Städte.

(Red.)

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