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Die Planungsunsicherheit macht dem Handel zu schaffen

So leer wie am Karsamstag sollte der Marktplatz diesmal während des Lockdowns nicht sein, da immerhin die Geschäfte offen bleiben und der Markt stattfindet.
So leer wie am Karsamstag sollte der Marktplatz diesmal während des Lockdowns nicht sein, da immerhin die Geschäfte offen bleiben und der Markt stattfindet. ©Edith Rhomberg
Die aufgrund des Lockdowns geschlossene Gastronomie schadet auch den inside Dornbirn Mitgliedern.

 

Dornbirn. Aus dem beliebten Ganslessen in einer der Dornbirner Gaststätten wird es vorerst nichts. Mit dem am Dienstag, dem 3. November, in ganz Österreich in Kraft getretenen Lockdown bleiben diesmal zwar die Geschäfte und Dienstleister offen, nicht aber die Gastronomie oder Fitnessstudios. Lichtblicke in Punkto Kulinarik sind Lokale oder Lebensmittelmärkte, die sich auf Takeaway – das Abholen von Speisen – oder einen Lieferservice eingerichtet haben. Im Gespräch, das die VN-Heimat mit inside-Dornbirn Geschäftsführerin Heidi Mark geführt hat, geht klar hervor, was die Dornbirner Innenstadt und die Attraktivität des Dornbirner Handels insgesamt, ausmacht. Es ist der vielseitige Mix von zum Teil seit mehreren Generationen inhabergeführten Geschäften und Firmen, dem zusätzlichen Magnet Wochenmarkt und eine lebendige Gastroszene als Treffpunkt und Stärkung für die Besucher nach dem Einkaufsbummel. Und jetzt das – wo sich im wirtschaftlichen Bereich gerade wieder einiges zu erholen begonnen hatte. “Ohne die Gastronomie funktioniert der Handel nicht so toll”, gibt Mark zu bedenken.

Als Branchen im Handel, die derzeit gut laufen, hebt sie zum Beispiel die Casual-Bekleidung hervor. Nicht anlassbezogene Mode ist im Vorteil, da ja kaum Hochzeiten oder Veranstaltungen und Events stattfinden. „Freizeit und Sport sind ganz stark, bei Anbietern von E-Bikes ist es sogar zu Lieferengpässen gekommen“, weiß die Insiderin. Ebenfalls im Trend liege die Genussschiene sowie Kleinmöbel und Accessoires. „Man ist viel daheim und macht es sich in der Wohnung hübsch und gemütlich. Der Anzug von Armani warte derweil noch auf den passenden Anlass“.

Nicht jammernd in der Ecke sitzen

Inside-Go ist eine Art digitaler Antwort auf den Online Handel. Auf der Website von inside Dornbirn werden Produkte von Mitgliedsbetrieben vorgestellt. Als Inspiration für die Kunden und die Einladung, in die Geschäfte zu kommen, sieht es Mark, denn „wir wollen die Menschen in der Stadt begrüßen, nicht nur auf der Homepage“. Jammernd in der Ecke sitzen sei gar nicht die Sache der gut 220 Mitglieder von inside Dornbirn. Sie entwickeln vielmehr gute Ideen – in der Vorweihnachtszeit verteilen sie an die Kunden 1500 Säckle mit Dietrich Rieblmais. Ein digitaler Adventskalender lädt ein zum Mitspielen und Gewinnen. „Das ist völlig unkompliziert“, verspricht Mark. Auf Facebook und Instagram öffnet inside Dornbirn jeden Tag das entsprechende Türchen. Einfach ein „gefällt mir“ hinterlassen und vielleicht wird man als Gewinner gezogen. Das ist gleich auch ein Test, was die Social Media-Kanäle leisten können.

Obwohl die Grundstimmung im Sommer noch gut gewesen sei, bezeichnet Mark die derzeitige Lage als ernst, ja dramatisch. Das satte Minus, das man auch im Gutscheinverkauf durch den Wegfall von Umsatzbringern wie Ostern, Muttertag oder Schulschluss eingefahren habe, gelte es, nach Möglichkeit bis zum Jahresende aufzuholen. Am meisten zu schaffen mache den Geschäftsinhabern die Planungsunsicherheit. Viel Mut erfordere der Blick in die Zukunft. Ob die fette Weihnachtsgans schließlich ein frommer Wunsch bleibt oder doch noch Wirklichkeit wird, weiß man erst zum Schluss.

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