Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Parkuhr in der Hosentasche

Bludenz (VN) - Der Bludenzer Stadtrat hat die Wiederkehr des Handyparkens in der Alpenstadt abgesegnet.

Mitten in der laufenden Diskussion um das Für und Wider von Parkgebühren in den Innenstädten und bei Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ bringt die Stadt Bludenz nun eine Neuerung auf den Weg, die eigentlich eine Wiederkehr ist. Das Comeback des Handyparkens in der Alpenstadt nach einer dreijährigen Auszeit. Infolge lizenzrechtlicher Unstimmigkeiten wurde der beliebte Service in Bludenz, das Parkticket via Handy zu lösen, Ende 2007 gleichsam abgeschaltet. An die 750 Nutzer hatte das System bis dahin, monatlich wurden so bis zu 200.000 Park-Minuten in der Alpenstadt abgerechnet. Seit der Einstellung des Handy-Parkens in Bludenz heißt es für alle Autofahrer beim Abstellen des Wagens auf einem bewirtschafteten Parkplatz wieder den Gang zum Parkscheinauotmaten anzutreten und vor allem das nötige Münzgeld parat zu haben. Selbstverständlich gilt es auch, rechtzeitig vor Ablauf der „gemünzten Parkzeit“ wegzufahren, ansonsten droht eine Strafgebühr durch die Ordnungshüter der Stadt.

Ab Anfang 2011

Dieser Ärger soll möglichst vielen Parkplatznutzern in Bludenz in Hinkunft durch das neue Angebot erspart bleiben. „Wir wollen das Handyparken Anfang 2011 starten“, bekräftigte Finanzstadtrat Vizebgm. Peter Ritter (ÖVP) nach dem einstimmig gefassten Stadtratsbeschluss. „Der neue Service soll auf allen und 1000 gebührenpflichtigen Stellplätzen gelten. „Für die Stadt ist das ein weiterer Schritt hin zu mehr mobilen Bürgerdiensten.“ In Summe wird die Stadt die „Mobil Parken“-Einführung, einer Betreiber unabhängige Plattform der TraffGo Road-GmbH, 5500 Euro kosten. „Nach langer Suche wurde ein Partner gefunden, der höchsten Komfort für den Nutzer bietet, ohne zusätzliche Kosten zu verrechnen“, betonte Verkehrsstadtrat Wolfgang Weiss. Das neue Handyparken in Bludenz ist vergleichsweise einfach. Nach einer per Internet oder beim Bürgerservice der Stadt erfolgten Registrierung mit Namen, Adresse, Handynummer, Bankverbindung und Autokennzeichen, kann – nach Anbringung der zugestellten Park-Vignette im Wagen – Anfang und Schluss der Parkzeit über eine kostenfreie 0800-Rufnummer getätigt werden. Optional gibt es auch eine Erinnerung vor Ablauf der Parkhöchstdauer. Das System – das auch via IPhone-App funktioniert – beinhaltet eine minutengenaue Parkgebührenabrechnung. Die Kontrolle der Handyparker durch die Stadtpolizei erfolgt auf dem Weg der mobilen Parkticketabfrage.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bludenz
  • Die Parkuhr in der Hosentasche
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen