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Die neuen Lehrlinge sind am Start

Mit den neuen Lehrlingen begrüßt die AK Vorarlberg 2000 neue Mitglieder. Die Lehrlingsabteilung steht ihnen mit vielen Tipps zur Seite.
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Was für ein Abenteuer! Von der Schulbank in den Betrieb, quasi ins richtige Leben! Nervös? Keine Sorge: Die wichtigsten Fragen zur Lehre gibt’s zusammengefasst von der AK Vorarlberg. Denn als Lehrlinge werden Jugendliche automatisch zu Mitgliedern der AK: „Wir sind ihre gesetzliche Interessenvertretung, informieren sie über ihre Rechte und Pflichten als Lehrling, beraten sie bei Problemen in der Ausbildung und suchen nach Lösungen“, erklärt Christine Raggl, Leiterin der Lehrlingsabteilung: „In diesem Sinn: Herzlich willkommen und viel Glück!“

Was muss denn ein Lehrvertrag alles enthalten?

Im Lehrvertrag müssen auf jeden Fall der Lehrberuf und die Dauer der Lehrzeit aufgeführt werden. Außerdem ist der Lehrberechtigte dazu verpflichtet, den Vertrag innerhalb von drei Wochen nach Ausbildungsbeginn bei der Wirtschaftskammer anzumelden. Den Vertrag müssen Lehrling und Lehrberechtigter unterschreiben. Wenn der Auszubildende noch minderjährig ist, müssen auch die gesetzlichen Vertreter des Lehrlings unterschreiben.

Wie lange dauert die Probezeit?

Die ersten drei Monate gelten als Probezeit. Wenn gleich zu Beginn des Lehrverhältnisses die Berufsschule ansteht, werden danach die ersten sechs Wochen im Betrieb als Probezeit gerechnet.

Worauf muss ein Lehrling zu Beginn besonders achten?

Wichtig sind auf jeden Fall die Rahmenbedingungen: Wie sind meine Arbeitszeiten, wer ist mein Ausbildner und meine Ansprechperson im Betrieb. Welche internen Regeln gibt es, welcher Kollektivvertrag wird angewendet und vieles mehr. Die Jugendlichen sollten auch das Berufsbild ihres Lehrberufes kennen, denn es bildet ja die Grund-lage für ihre Ausbildung. Die Schritte sollten auch gut dokumentiert werden, damit man die Kontrolle darüber hat, ob alles Nötige erlernt wurde. Dafür gibt es für jeden Lehrberuf eine Ausbildungsdokumentation, die alle Kenntnisse und Fertigkeiten enthält und in der übersichtlich alles abgehakt werden kann. Am besten macht man das halbjährlich zusammen mit dem Ausbildungsverantwortlichen, damit alle wissen, wo man steht.

Wie lange muss ein Lehrling wirklich arbeiten?

Lehrlinge unter 18 Jahren dürfen grundsätzlich acht Stunden täglich bzw. 40 Stunden in der Woche arbeiten. Pro Arbeitstag steht ihnen spätestens nach sechs Arbeitsstunden mindestens eine halbe Stunde Pause zu. An Sonn- und Feiertagen gilt Arbeitsverbot – außer im Gastgewerbe. Wichtig ist, dass sie auf jeden Fall genau aufzeichnen, wann sie gearbeitet bzw. wann sie Pausen gemacht haben! Die AK bietet ihnen dafür gratis den Arbeitszeitkalender an.

Kann eine Lehre ohne Weiteres abgebrochen werden? Was ist zu beachten, wenn ein Lehrling das Arbeitsverhältnis beenden will?

Ein Lehrvertrag kann unter gewissen Voraussetzungen aufgelöst werden. Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. Die AK rät den Lehrlingen, sich auf jeden Fall vorher telefonisch oder persönlich in der Lehrlingsabteilung der AK Vorarlberg zu informieren.

Den meisten Lehrlingen, die ins Berufsleben einsteigen und ihre Lehre starten, ist oft unklar, welche Pflichten mit der Unterschrift auf dem Lehrvertrag verbunden sind. Wichtig ist aber auf jeden Fall, diese zu kennen! Alles rund um die Rechte und Pflichten von Lehrlingen sowie praktische Tipps gibt es zum Nachlesen unter www.akbasics.at

„Wir wünschen unseren neuen Mitgliedern viel Erfolg und Spaß in ihrer Ausbildung – bei Fragen und Problemen sind wir immer für euch da!“ Hubert Hämmerle, AK-Präsident

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