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Die neuen EU-Bürger in Vorarlberg

Am 1. Mai ist ein historischer Tag für die EU. Europa wird um zehn Staaten größer. Menschen aus Osteuropa sind aber bereits nach der Ostöffnung vor 15 Jahren in den Westen ausgewandert.

In Vorarlberg arbeiten derzeit mehr als 1.000 Bürger aus Osteuropa.

Slowenen sind die größte Gruppe

Die größte Gruppe der Osteuropäer sind die Slowenen. Als ehemalige Jugoslawen haben sie als Gastarbeiter im Land Tradition.

Gut ausgebildete Fachkräfte

Die zweitgrößte Gruppe sind die 306 Ungarn. Ein zwischenstaatliches Abkommen ermöglichte es ihnen, im Rahmen einer Jobbörse jeweils für ein Jahr hier zu arbeiten. Sie sind als gut ausgebildete Fachkräfte in der Gastronomie gefragt. Auch die 145 Polen und die 128 Slowaken sind Fachkräfte. Ob als Schweißer in den Stahlbaufirmen oder als medizinisches Fachpersonal zählen die meisten zu den so genannten Schlüsselkräften, die problemlos eine Beschäftigungsbewilligung erhalten haben.

Uneingeschränkt in Europa arbeiten

Auch aus Tschechien, Lettland, Litauen und Estland sind Arbeitskräfte im Land. Die Hälfte der 1.030 Beschäftigten darf ab dem 1. Mai uneingeschränkt in ganz Europa arbeiten, weil sie zwölf Monate ununterbrochen in einem EU-Land beschäftigt waren.

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