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Die Nachverdichtung

Was hat Nachverdichtung mit einer Althaussanierung zu tun? Jede Gesamtsanierung bietet die Chance, ein Gebäude und seine Funktion neu zu ­fassen.
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Hat man Zugang zu einem ­sanierungswürdigen Objekt, rentiert es sich nach­­zu­denken: Bestehen noch andere Möglichkeiten, zum ­Beispiel eine ­klassische thermische Sanierung? Lässt sich das ­Gebäude teilen, aufstocken, an neue ­Bedürfnisse anpassen (offene Räume und mehr Licht)? Gibt es potenzielle „Mit­streiter“ bei ­
dem Vorhaben wie Eltern, Schwiegereltern, Geschwister, Freunde, Bekannte?

Eine Reihe von Vorteilen

Eine Reihe von Vorteilen macht es lohnend, eine Nachverdichtung anzudenken:

Sie sparen sich die Grundstücks- und Erschließungs­kosten, die über ein Drittel der Gesamtkosten eines Neubaus ausmachen. 

Aufteilung der Sanierungs- und Aufstockungskosten
auf zwei oder mehrere Parteien.

Das Gebäude im Bestand verfügt oft über eine zentrale Lage, gute Einbettung und ­Infrastruktur und ist rund­herum bereits verbaut, sodass man ein Bild des Umfelds und der Nachbarn hat.

 Fragen im Vorfeld klären

Bei einer Sanierung mit angedachter Nachverdichtung sind im Vorfeld andere Fragen zu klären als bei einer klassischen Sanierung:

Wie soll das Gebäude zukünftig genutzt werden?

Ist es baulich teilbar?

Wie können die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen/Parteien planerisch umgesetzt werden?

Welche finanztechnischen/erbrechtlichen Fragen sind zu klären und welche finanziellen Vorteile ergeben sich durch die Kostenaufteilung?

Der bestmögliche ener­getische Standard in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wert­erhaltung sollte selbst­verständlich sein.

Eine gute Beratung und ­Planung sind das Um und Auf.  Bedenken Sie vor einer Sanierung alle Möglichkeiten und die Konsequenzen gründlich und vor allem langfristig. Aus einem Gesamtkontext ­gerissene Einzelmaßnahmen blockieren oft weitere Maßnahmen.

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