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Die Mundartautoren waren „Rhein-Schauen“

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Lustenau. Der Rhein – unser Grenzfluss – gehört für die Menschen an der Grenze zum Alltag.

Er war einfach immer schon da und hat das Bedrohliche früherer Zeiten zum Glück verloren. Für die Mundartautoren, die aus dem ganzen Land angereist waren, um an einer Fahrt mit dem Rheinbähnle von Koblach nach Lustenau teilzunehmen, waren die Informationen rund um den Rhein etwas ganz Besonderes. Mundartdichter Adolf Vallaster aus Mäder, Leiter der Arbeitsgruppe Mundart der „Literatur Vorarlberg“, und Mundarterzähler Otto Hofer aus Lustenau, wussten viele abenteuerliche Geschichten vom Rhein, den Anwohnern und grenzüberschreitenden Erlebnissen zu berichten. Mundartautorin Sieglinde Fitz-Grabher gab bei der Haltestelle Wiesenrain ihr Gedicht „Min Luschnou“ zum Besten. Im Museum „Rhein-Schauen“ in Lustenau gab es eine informative Führung durch Susanne Riedmann, wobei die Teilnehmer viel über den Rhein, die verheerenden Überschwemmungen, die Begradigung, die Vorstreckung in den Bodensee und den Bodensee selbst erfuhren. Die kleine Quizfrage der Museumsführerin an die Zuhörer, wie viele Menschen, dicht nebeneinander gestellt auf dem Bodensee (wenn dieser zugefroren wäre) Platz hätten, konnte niemand beantworten. Umso größer das Erstaunen, dass laut Berechnungen alle Menschen, die unseren Planeten bevölkern, auf dem „Schwäbischen Meer“ Platz finden würden. Nebst dem Waggon, der für die Mundartautoren reserviert war, waren auch ganze Familien und Firmen mit dem Rheinbähnle unterwegs. Einige Radfahrer nützten das Angebot, ihre Räder mitzunehmen, um nach der Bahnfahrt den Weg mit dem Fahrrad fortzusetzen.

Mehr Infos unter: www.rheinschauen.at

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