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Die Lehre ist keine Einbahnstraße

Das österreichische Bildungssystem bietet eine Reihe von lukrativen Umstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Interessierte.
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Der Verein IFA (Internationaler Fachkräfteaustausch) hat sich auf die Betreuung von Nicht-Akademiker(inne)n spezialisiert und ermöglicht jährlich rund 600 Lehrlingen, Schüler(inne)n aus berufsbildenden Schulen, Arbeitnehmer(inne)n und Ausbilder(inne)n ein Praktikum im Ausland. Der Verein IFA wurde 1995 als Servicestelle zur Förderung der Mobilität von Fachkräften gegründet. Mitglieder sind unter anderem die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Industriellenvereinigung, die Junge Wirtschaft Vorarlberg und die Junge Industrie.

Führende Einrichtung

Heute ist IFA die führende Einrichtung, wenn es um internationale Berufserfahrung geht. Als zentrale Anlaufstelle für Information und Beratung von Jugendlichen, Betrieben und Bildungseinrichtungen organisiert IFA Auslandspraktika, beantragt und vergibt die dafür notwendigen Fördermittel und stellt die Anerkennung der im Ausland erworbenen Kompetenzen sicher. Jährlich nehmen 2000 Jugendliche, 150 Unternehmen, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen diese Leistungen in Anspruch.

Auslandserfahrung ist wichtig

Doch warum sollten sich Lehrlinge oder Berufseinsteiger in ein fremdes Land wagen? Ganz einfach: „Bei Auslands-aufenthalten lernen Lehrlinge viel mehr als nur andere Länder, Leute und Kulturen kennen. Sie können sich neue Arbeitsmethoden und -techniken in einer anderen Umgebung aneignen und verbessern gleichzeitig ihre sprachlichen und sozialen Kompetenzen“, erklärt IFA-Geschäftsführerin Susanne Klimmer. „Sie erfahren im Ausland, dass sie sich mit ihrer Ausbildung sehr gut behaupten können und stärken damit auch ihr Selbstbewusstsein. Betriebe schätzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbstständig, flexibel und motiviert sind und sich gut in verschiedene Arbeitsumfelder integrieren können.“ Auch Verena Eugster, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg, ist überzeugt, dass Auslandserfahrungen enorm wichtig sind: „Im Ausland Erfahrungen sammeln, andere Kulturen und Sprachen kennenlernen: Darin sehen wir einen großen Nutzen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der jungen Unternehmer und Berufstätigen. Am Wirtschaftsstandort Vorarlberg finden diese Erfahrungen Anwendung im täglichen Berufsleben und sind wichtig für den Berufseinstieg wie auch die Karriereleiter und die Verwirklichung eigener Ideen.“

Voraussetzungen für Lehrlinge

Das Mindestalter für ein Auslandspraktikum ist 16 Jahre. Außerdem sollte man bereits das zweite Lehrjahr abgeschlossen haben. Bewerben können sich alle Interessierten bei IFA. Im Anschluss stellt IFA eine Gruppe von vier bis zwölf Lehrlingen zusammen, organisiert den gesamten Aufenthalt, die Reise, die Unterkunft, den Praktikumsplatz, einen Sprachkurs etc. Für alle Lehrlingspraktika im Ausland gilt zudem: Ein Auslandspraktikum während der Lehrzeit wird für die Ausbildung anerkannt. Das Praktikum ist unbezahlt, man bekommt aber wie gewohnt die Lehrlingsentschädigung vom Lehrbetrieb.
 Wenn man eine Ausbildung in einem Betrieb macht, kann man zudem für einen Sprachkurs finanzielle Unterstützung beantragen. Die Österreichische Bundesregierung fördert seit 1. Juli solche Sprachkurse im Ausland, die Förderung wird direkt von IFA abgewickelt.

Mehr Infos gibt es unter: www.ifa.or.at

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