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Die Lehre in Vorarlberg ist vielseitig

Ende 2019 standen über 7000 Lehrlinge in Vorarlberg in Ausbildung. Aus etwa 200 Lehrberufen kann gewählt werden.
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Die Skala der beliebtesten Lehrberufe bei den weiblichen Lehrlingen führte im Jahr 2019 die Einzelhandelskauffrau an, dahinter folgten die Bürokauffrau, die Metalltechnikerin, die Friseurin und die Perückenmacherin sowie die Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Bei den männlichen Lehrlingen sind der Metalltechniker, der Elektrotechniker, der Kraftfahrzeugtechniker, der Installations- und der Gebäudetechniker sowie der Einzelhandelskaufmann die am häufigsten gewählten Lehrberufe des vergangenen Jahres.

Die Ausbildungsordnung

Unterteilt werden die Lehrberufe in gewerbliche, industrielle und dienstleistungsorientierte. Geregelt sind sie dabei alle durch Ausbildungsordnungen. So beträgt die Dauer der Ausbildung je nach Lehrberuf zwei, zweieinhalb, drei, dreieinhalb oder vier Jahre. Für einzelne Lehrberufe gibt es zudem branchenspezifische Schwerpunkte – und es gibt außerdem Besonderheiten wie die Doppellehre und die Modullehrberufe.

Alles nach Plan

Das Berufsausbildungsgesetz erlaubt in Österreich nämlich die gleichzeitige Ausbildung in zwei Lehrberufen bei einem Lehrberechtigten. Die Lehrzeitdauer wird dann wie folgt berechnet: Gesamtdauer beider Lehrberufe halbiert plus ein Jahr, jedoch darf sie höchstens vier Jahre betragen. Bei verwandten Lehrberufen, deren Lehrzeit wechselseitig im vollen Ausmaß anzurechnen oder bei denen ein Ersatz der Lehrabschlussprüfung vorgesehen ist, ist eine Doppellehre jedoch nicht erlaubt.

In Modulen

Seit 2006 besteht auch die Möglichkeit zur Ausbildung in modular aufgebauten Lehrberufen. Dabei sind aufbauend auf einem gemeinsamen Grundmodul mehrere Hauptmodule eingerichtet. Das bedeutet: Nach Grund- und Hauptmodul kann eine vertiefende Ausbildung in einem nicht verpflichtenden Spezialmodul absolviert werden. Modullehrberufe bieten somit eine flexiblere Gestaltung der Ausbildung und verbesserte Kombinationsmöglichkeiten sowie ein besseres Eingehen auf etwaige Branchenerfordernisse.

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