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Die Lampe als Sensor: Neues Pilotprojekt im Life Cycle Tower One

Sensoren in Lampen gibt es bereits - sie müssen nur ausgebaut und genutzt werden.
Sensoren in Lampen gibt es bereits - sie müssen nur ausgebaut und genutzt werden. ©VOL.AT/Rauch
Dornbirn - Der Life Cycle Tower One der Rhomberg Group dient seit der ersten Stunde als Pilotprojekt für zukunftsweisende Bautechniken. Nun will man gemeinsam mit der Zumtobel Group und Bosch Software Innovations zeigen, wozu die Lampe von morgen fähig sein könnte.
Präsentation Pilotprojekt Lichtmanagement Life Cycle Tower

Wieviel Licht ist wirklich notwendig, müssen die Jalousien geschlossen werden, sollte man eigentlich wieder mal lüften, heizt man zu stark und welche Räume wurden heute genutzt und sollten wieder einmal gereinigt werden – das alles und vielleicht noch mehr soll die Bürolampe von morgen uns mitteilen können. Zumindest, wenn es nach Hubert Rhomberg (Rhomberg Group) und Thomas Knoop (SVP Controls & Systems, Zumtobel Group) geht.

Die Lampe als Sensor

Die Vorteile liegen für sie auf der Hand: Lichtinstallationen sind in allen Räumen allgegenwärtig, es braucht also keine zusätzlichen elektrische Geräte. Da die Lampe ebenfalls mit Energie versorgt werden muss, kann man für den Sensor dasselbe Stromkabel verwenden und damit wertvolles Kupfer einsparen. Und durch eine Vernetzung der Lampen erhält man einfach ein flächendeckendes Sensorennetz. An sich optimale Voraussetzungen für ein auf dem “Internet der Dinge” basierendes Raumnutzungs-Tool.

Lichtmanagement spart Kosten ein

Bereits heute erkennen moderne Lampen über Bewegungs- und Lichtsensoren, ob Licht benötigt wird oder nicht. Im Life Cycle Tower, dem ersten Holzhybridhochhaus, ging man bereits die vergangenen Jahre weiter: Im Lichtmanagement sind Zeiten definiert, wo sich das Licht automatisch abschaltet, Bewegungsmelder aktivieren Licht nur wenn es benötigt wird. Die Jalousien reagieren so auf den Sonnenstand, dass sie den optimalen Kompromiss zwischen Licht sowie Blend- und Hitzeschutz wählen. Bereits jetzt soll dies für eine Energieersparnis von 75 Prozent sorgen.

Ziel: bessere Raumnutzung und Ressourcen schonen

Mit dem nun von der Rhomberg Group, Zumtobel Group und Bosch Software Innovations in Dornbirn gestarteten Pilotprojekt will man noch weiter gehen. Die Bewegungsmelder geben Aufschluss darüber, welche Räume wie stark genutzt werden. Dies erlaubt Rückschlüsse für die Raumpflege, wo gereinigt werden muss.

Aber auch die Raumnutzung kann angepasst werden, kaum genutzte Besprechungsräume wären als Gemeinschaftsbüro eventuell effizienter genutzt. Durch die Nutzungshistorie weiß man, welche Lampe wohl bald ersetzt werden muss. Im Präsentationsraum im zweiten Stock des Towers wurden außerdem 22 Präsenzsensoren und acht optische Sensoren installiert. Diese sollen über eine Art “Heat Map” zusätzliche Rückschlüsse auf die Raumnutzung und bevorzugte Bewegungsrichtungen ermöglichen.

Tridonic arbeitet an intelligenten Lichtlösungen

Zielgruppe für das Projekt sind Hausentwickler wie die Rhomberg Group selbst, Anwendungsgebiete vor allem Bürokomplexe. Das Pilotprojekt gibt für die Zumtobel-Tochter Tridonic gleichzeitig auch die Stoßrichtung vor. Dort arbeitet man derzeit an der Kombination von Licht und Sensoren sowie den notwendigen Softwarelösungen.

Intelligente Sensoren statt komplizierter Haustechnik

Bis dahin träumt Rhomberg bereits von einem neuen Life Cycle Tower Next. Dieser soll ebenfalls als Holzhybrid nach dem Baukastenprinzip enstehen und mit so wenig Haustechnik wie möglich. Statt fixer Klimatechnik kann er sich stattdessen eine intelligente Lampe in der Mitte vorstellen – die bei Sauerstoffmangel vorschlägt, ein Fenster zu öffnen.

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