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Die Juppe ist gerettet

Am Samstag, 24. Mai, wird die Juppenwerkstatt Riefensberg von Landesrat Erich Schwärzler feierlich eröffnet. Am Sonntag ist die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Das noch vor vier Jahren für nicht realisierbar gehaltene Projekt ist damit Wirklichkeit geworden.

Bereits 1981 und 1985 hat das Wiener Institut für Kostümkunde unter Frau Professor Annemarie Bönsch vielbeachtete Dokumentarfilme zur “Trauertracht der Bregenzerwälderin” und zur “Juppe – das Oberkleid der Bregenzerwälder Frauentracht” gedreht. Luise und Manfred Fitz, die Betreiber der Trachtenfärberei Fitz in Egg, sahen in dem Juppen-Film von 1985 ihr trachtenpflegerisches Vermächtnis. Aus Altersgründen nahte das Ende ihrer nur noch nebenberuflich betriebenen Manufaktur.

Allerorten stellte man mit Bedauern fest, dass die Erzeugung der Glanzjuppe, die zweifellos ein bedeutendes Stück Wälder Identität ist, wirtschaftlich unattraktiv geworden sei, Investitionen seien nicht mehr möglich. Das Ende für Farb- und Leimkessel, Plissier- und Glästmaschine schien unabwendbar.

Doch dank gemeinsamer Bemühungen der Gemeinde Riefensberg, der Regio Bregenzerwald, des Landes Vorarlberg, des Landestrachtenverbandes, des Vorarlberger Heimatwerkes und des Heimatpflegevereines kam es anders. Mitarbeiter prüften den ehemaligen Gasthof “Krone” auf seine Verwendbarkeit als Museumswerkstatt – mit positivem Ergebnis. So liegt ab jetzt das Zentrum der Juppenerzeugung in jener Gemeinde, aus der die bislang älteste Darstellung der Wälderinnentracht stammt.

Ab Dienstag, 27. Mai ist die Juppenwerkstatt, eine einzigartige Manufaktur zur Erhaltung und Pflege der Tracht, von Mai bis Oktober jeweils dienstags und freitags von 10.00 – 12.00 Uhr und nach Vereinbarung (05513/ 8356-15) in Betrieb.

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