Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Hauptrolle "spielt" der Regisseur

Der lüsterne Herzog von Urbino (Anton Klotzner) mit Verehrerinnen.
Der lüsterne Herzog von Urbino (Anton Klotzner) mit Verehrerinnen. ©Operettenbühne Vaduz

Die beliebte und traditionsreiche Operettenbühne Vaduz erfreut ihre Fans heuer mit einer Meisteroperette von Johann Strauß Sohn – “Eine Nacht in Venedig”.

Vaduz. “Eine Nacht in Venedíg”, die im Jahre 1883 in Berlin uraufgeführte Meisteroperette von Johann Strauß Sohn mit dem Libretto von Zell/Genée spielt in Venedig um die Mitte des 18. Jahrhunderts und ist eine pulsierende amouröse Verkleidungs-und Verwechslungskomödie rund um den liebestollen Herzog Guido von Urbino und sein Gefolge. Zwei wesentliche Elemente tragen diese Strauß-Operette (eigentlich “komische Operette”) – das sinnliche Flair der Lagunenstadt samt Gondellied und der Karneval, der mit opulenten Kostümorgien seinen Höhepunkt feiert. Unter diesen Aspekten muss geradezu der Regisseur die Hauptrolle “spielen”.
Und in der jüngsten Produktion der Operettenbühne Vaduz tut er es, mit überschäumender Freude an Bewegung, Farbe, humorvollem Spiel und charmanten Gags. Ja, Regisseur Kurt Sternik, dem immer noch agilen Theaterurgestein aus Vorarlberg (mit künstlerischen “Grenzgängen” nach FL), gelang ein Venedig-Ambiente, das Operettenfreunde einfach begeistern muss. Wie köstlich schwappt das Karnevalsvölkchen doch etwa von der Bühne ins Publikum herunter … Bühnenbildner Hugo Ender aus Götzis und die prächtigen Kostüme (Jäger, St. Gallen) tragen optisch zum Operettenglanz bei.

Sang und Klang

In diesem reizvollen Operetten-Venedig Kurt Sterniks ereignet sich auch musikalisch Erfreuliches. Der Amerikaner William Maxfield steht am Pult der Operettenbühne und zelebriert den Schani Strauß mit dem ausgezeichneten Orchester so kompetent, als sei er in USA mit Donauwasser getauft worden. Das Ensemble begeisterte mit schönen Stimmen und quirliger Spielfreude – Veronika Brandt als strahlende Annina, Petra Halper-König als resche Köchin Ciboletta, Maria Victoria Haas als unmoralische Senatorengattin… Der beliebte Südtiroler Tenor Anton Klotzner betörte mit Spitzentönen als Herzog (auch in der Badewanne), Michael Nowak als dessen Leibbarbier Caramello hat viele Buffo-Qualitäten, und der lyrische Tenor Florian Stern bot als Koch nicht nur feine Makkaroni, sondern auch ebensolche Töne an. Der Rest des munteren Sängerensembles bzw. Bühnenvolkes, der klangschöne und sehr natürliche Chor und Kinderchor und das jugendfrische Ballett machen diese “Nacht in Venedig” bis ins Detail zum glanzvollen Operettenfest mit Karnevalsstimmung!

Weitere Aufführungen bis 20. Februar 2011 im Vaduzer Saal.
Kartenvorverkauf, Telefon: 00423 232 8787.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Feldkirch
  • Die Hauptrolle "spielt" der Regisseur
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen