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Die Grüne für offiziellen Umgang mit Sexarbeit in Vorarlberg

Bregenz – Die Grüne Vorarlberg fordert in einem selbständigen Antrag an die Landesregierung eine Verbesserung der Sexualdienstleister und Prostituierten in Vorarlberg durch eine gesetzliche Regelung. Vorarlberg Online sprach mit mit LAbg. Katharina Wiesflecker, Die Grüne Frauensprecherin.
Bregenz - Die Grünen fordern: "Sexdienste sollen gesetzlich geregelt werden"
Sexarbeit in Vorarlberg: Enttabuisierung notwendig

Unter dem Motto ‚Schluss mit Verdrängung! Vorarlberg muss die Anbahnung und Ausübung von Sexualdienstleistungen gesetzlich regeln‘ gaben die Grünen eine Pressekonferenz zur Einreichung eines selbstständigen Antrags. „Wir sind der Ansicht, dass es an der Zeit ist endlich einen offiziellen Umgang mit der Sexarbeit in Vorarlberg zu beschreiten“, meint LAbg. Katharina Wiesflecker, Frauensprecherin der Grünen Partei Vorarlberg.

Im Wesentlichen ginge es vor allem um eine einheitliche Gesetzgebung, damit die Arbeitsbedingungen der Frauen wie Männer in der Prostitution gesundheitspräventativ, gewaltpräventativ und arbeitsrechtlich verbessert würden. „Prostitution ist auch Realität in Vorarlberg. Jedoch ohne ein Bordell, finden die sexuellen Handlungen im stillen Kämmerchen statt, wo die betreffenden Personen keinen Schutz beispielsweise vor Übergriffen haben“, so die Frauensprecherin.

Auch müsse die Begrifflichkeit wie ‚Unzucht‘ durch Sexualdienstleistungen ersetzt werden und die Sittenwidrigkeit abgeschafft. „Beängstigend ist auch die Tatsache, dass die ‚Unsafe-Sex-Praktiken‘ immer weiter zunehmen – hier muss ein Werbeverbot erwirkt werden“, sagt Wiesflecker.

Laut Wiesflecker könnten Bordelle eine Maßnahme sein, die zur Entkriminalisierung beitragen könnten. Da die Widerstände der Gemeinden zu groß wären, könne man sich vorstellen die Bewilligungen für Bordelle über die Bezirkshauptmannschaften vorzunehmen. „Wichtig ist uns auch, dass eine deutliche Unterscheidung zwischen Frauenhandel, erzwungener Prostitution und freiwilliger Prostitution vorgenommen wird“, schildert Wiesflecker weiter.

Bregenz – Die Grünen fordern: “Sexdienste sollen gesetzlich geregelt werden”

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