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Die Geschichte vom irischen Patrick

Heute, 17. März, ist St. Patrick’s Day – der Gedenktag für den irischen Bischof Patrick.
Heute, 17. März, ist St. Patrick’s Day – der Gedenktag für den irischen Bischof Patrick. ©Emir T. Uysal
Der St. Patrick’s Day am 17. März ist in Irland ein wichtiger Feiertag.

Feldkirch. (etu) Der Chicago River wird grün gefärbt, Kleeblätter (Shamrocks) zieren zahlreiche Flaggen, Hüte oder T-Shirts, grün angezogene Menschen ziehen durch die Straßen und grüne Kobolde (Leprechauns) mischen sich unters Volk. Grün, so weit das Auge reicht – schließlich ist Grün die Farbe Irlands, der „Grünen Insel“. In Österreich weniger populär, wird der St. Patrick’s Day in Deutschland seit 1996 immer häufiger gefeiert. Zum heutigen Gedenktag findet beispielsweise in München eine große Parade statt, die über 30.000 Menschen anzieht und an der neben irischen, schottischen und englischen auch einige deutsche Gruppen teilnehmen. Doch warum wird Sankt Patrick diese Ehre zuteil?

Vom Schafhüter zum Bischof

Der heilige Patrick ist in Irland Schutzpatron und Nationalheiliger, weil er den katholischen Glauben auf die Insel gebracht hat.Er wurde Ende des vierten Jahrhunderts in Wales geboren. Der Geschichte zufolge sollen irische Piraten den 16-jährigen Patrick vom Landgut seiner Eltern verschleppt und in Irland als Sklave verkauft haben. Dort führte er ein schweres Leben in Knechtschaft und musste Schafe hüten. Er fand Trost im Christentum und lernte, die Iren zu lieben. Später floh er mit Händlern über das Meer und war als Mönch und Priester in einem Kloster in Gallien aktiv. Eine Legende besagt, dass Patrick eines nachts Stimmen gehört hat, die er als die Stimmen des irischen Volkes zu erkennen meinte und die ihn baten, nach Irland zurückzukommen. Er folgte dem Ruf, ging nach Irland zurück und erzählte den irischen Bauern von Gott, Jesus und der Bibel. Im Jahr 432 wurde Patrick schließlich von Papst Coelestin I. zum Bischof ernannt. Als Bischof gründete Patrick mehrere Klöster, Schulen und Kirchen im ganzen Land. Aber nicht nur für seine christliche Mission war er bekannt, sondern auch für seine Bildung und sein Wissen. Sein Todestag, der 17. März, wurde zum Nationalfeiertag Irlands.

Wie wird er gefeiert?

Abgesehen von Restaurants und Kneipen sind am St. Patrick’s Day alle Geschäfte geschlossen. Und auch wenn heute noch Gottesdienste zu Ehren des Heiligen abgehalten werden, ähnelt der irische Nationalfeiertag heutzutage vielmehr dem rheinischen Karneval und ist zu einem meist feuchtfröhlichen Volksfest geworden. Deshalb finden auch in vielen internationalen Städten – beispielsweise Dublin, München, New York, Boston, New Orleans, Chicago, Manchester und Savannah – große Paraden statt.

Grün, die Farbe Irlands, ist dabei eindeutig die vorherrschende Farbe. In einigen Städten werden sogar die Flüsse mit pflanzlichen Farbstoffen grün eingefärbt. Der irische Kobold „Leprechaun“, der angeblich einen Topf voller Gold am Ende des Regenbogens versteckt hat, und das irische dreiblättrige Kleeblatt Shamrock“ sind die zwei immer wieder bei der Parade auftauchenden Symbole. Dass am St. Patrick’s Day viel Bier getrunken wird, hat übrigens keinen bestimmten Grund – außer vielleicht den, dass Irland bekannt für sein „Guinness“ ist. Man darf also getrost alkoholfrei feiern. Das Rezept für einen grünen Drink verrät dir Jason Durell.

Übrigens: Laut Sage darf man von seinen Freunden gezwickt werden, wenn man am St. Patrick’s Day kein Grün trägt. Also: Aufgepasst und happy St. Patrick’s Day!

St.-Patrick’s-Milchshake

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Zutaten:
300 ml Vollmilch
500 g Vanille-Eiscreme
1/2 TL Vanille-Extrakt
1/2 TL Pfefferminzsirup
4 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe
So geht’s: Alle Zutaten in einen Mixer, bis eine cremige Textur entsteht. In Gläser abfüllen und mit Schlagsahne und/oder Cocktailkirsche garnieren.

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