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Die fünf Jahre junge „Stella“ feierte AMBACH

Blick in die Streichergruppe mit Cembalist Johannes Hämmerle.
Blick in die Streichergruppe mit Cembalist Johannes Hämmerle. ©"Stella Matutina"
Auf der Kulturbühne feierte „Concerto Stella Matutina“ mit dem glanzvollen 3. Abo-Konzert den fünften Geburtstag.

 

Götzis. (sch) Selbstredend war der Saal der Kulturbühne AMBACH beim 3. Abo-Konzert des exquisiten, schon weitum berühmten „Concerto Stella Matutina“ ausverkauft, war dieses musikalische Ereignis doch das Jubiläumskonzert zum fünften Geburtstag des 2007 gegründeten hochrangigen Vorarlberger Klangkörpers. Besonders festlich war denn auch das Programm: die Suite aus „The Fairy Queen“, Z. 629, London 1692, von Henry Purcell (1659-1695);  Suite aus „Les Boréades  ou le triumph d´Abaris“, Paris 1763, von Jean Philippe Rameau (1683-1764) und die ungemein populäre „Music for the Royal Fireworks“, HWV 351, London 1749, von Georg Friedrich Händel (1685-1759). Stargast war wieder einmal der mit dem Orchester befreundete italienische Maestro auf der Oboe, Alfredo Bernardini, der  als grandioser Spieler und dezent auch als Dirigent fungierte. Konzertmeisterin Silvia Schweinberger stand an der Spitze aller hervorragenden Ensemblemitglieder (Violine, Viola, Cello, Kontrabass, Orgel/Cembalo, Oboe, Fagott/Kontrafagott, Horn, Trompete und Pauke – mit historischen Instrumenten).

 

Motto „Feenzauber – Feuerwerk“

Alle drei aufgeführten Werke atmeten, meist barock-bombastisch veredelt, den Geist zaubrischer Verklärung. Das Purcell-Opus (eine Semi-Oper) widmete sich schon lang vor Mendelssohn-Bartholdys Meisterwerk der „Sommernachtstraum“-Musik lautmalerisch der Feenwelt im englischen Märchenwald… Die Suite aus Rameaus letzter Oper handelt im 18. Jahrhundert (!) von einer Königin, die trotz ihres Ranges einen untergeordneten Mann bedingungslos liebt. Der Haltung der stolzen Dame gab Rameau in majestätischer Klangrede Ausdruck. Grandios etwa die Hörner. Und nach der Pause erklangen die beliebten Sätze von Händels oft, aber nicht so brillant wie von „Stella Matutina“ gespielter „Feuerwerksmusik“. Ein Schwelgen in stark rhythmischer Klangpracht vom schmetternden Glanz der Ouvertüre bis zu den furiosen Trompeten-Dialogen des Finales!  Begeisterungsstürme für das noch junge, aber zweifellos schon sehr erwachsen-reife, fünfjährige Wunderkind „Stella Matutina“!

 

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