Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Freude auf ein einmaliges Fest

Als die Weltgymnaestrada 2007 im Rheintal unmittelbar bevorstand, wusste niemand so recht, was dieses Ereignis eigentlich ist und was es bringen werde.
Mehr zum Thema

Als es vorbei war, stand ein ganzes Land kopf. Einmaliges hatte sich in dieser Veranstaltungswoche ereignet, Tausende Menschen aus der ganzen Welt zelebrierten mit ihren Vorarlberger Gastgebern unvergessliche Akte der Völkerverständigung und Verbrüderung. Aber auch die dargebotenen Turnvorführungen in der Messehalle, in mehreren Stadien und auf Außenbühnen sorgten für grenzenlose Begeisterung.

So wie damals

„Man sagt mir öfters: Wie wollt ihr das zwölf Jahre später nur toppen? Ich sage dann: Das kann man nicht mehr toppen, aber wir wollen es wieder so haben wie damals“, reflektiert der Gymnaestrada-Chef­organisator Erwin Reis (68) das Vergangene und das Zukünftige.

Gerne räumt Reis heute ein, von der emotionalen Wirkung des ­Großereignisses 2007 selber weggeschwemmt worden zu sein. Marketingleiter Marc Brugger (45) ist sich sicher, dass dem Land wieder Unvergessliches bevorsteht. „Die Gymnaestrada in Vorarlberg wird die Welt für einige Tage wieder näher zusammenrücken lassen. Die Veranstaltung wird aber auch die Vereine im Land Zusammenhalt und Solidarität neu erfahren lassen.“ Wie die Welt für kurze Zeit friedfertiger und unkomplizierter werden wird, belegen schon die Nennungen. „Da sind zum Beispiel Teams aus den USA, dem Iran und Israel bei uns dabei. Und wenn ich an mein Treffen mit der großartigen Präsidentin des Iranischen Turnverbandes denke, dann könnte ich mir vorstellen, dass sich in Vorarlberg schöne völkerverbindende Begegnungen abspielen werden und Feindbilder zumindest kurzfristig verschwinden lassen“, zeichnet Reis schöne Bilder der kommenden Großveranstaltung.

Sportlerinnen und Sportler sowie Betreuer aus über 60 Ländern der Welt werden am 7. Juli dieses Jahres in Vorarlberg erwartet. Für Erwin Reis ist es wichtig, dass Vorarlberg als Veranstaltungsort genannt wird. „Schauplatz der Weltgymnaestrada ist ja nicht nur Dornbirn, sondern das ganze Land. Denken wir nur an die Nationendörfer, die im ganzen Rheintal verstreut sind“, bemerkt Reis.

Gymnaestrada überall

Dabei ist Weltgymnaestrada nicht nur im Rheintal. Sie ist auch im Oberland. Die Sportler Kenias etwa werden sich in Nenzing auf ihre Darbietungen vorbereiten und in Schlins wohnen. Die Kanadier haben sich Rankweil als ihre Operationsbasis auserkoren.

Die meisten Gemeinden im Rheintal hingegen werden die Vertreter jener Nationen beherbergen, für die sie bereits vor zwölf Jahren Gastgeber waren. Lustenau darf sich wieder auf eine Schweizer Invasion gefasst machen, in Höchst  quartieren sich die Finnen ein, Bregenz begrüßt Amerikaner und Deutsche, Götzis erwartet die Dänen, Altach und Mäder freuen sich auf 600 Brasilianer.

Noch steht die genaue Zahl der an der Gymnaestrada teilnehmenden Länder nicht fest. So könnten  einige kleinere Nationen, wie etwa das zentralasiatische Kirgisistan noch dazukommen.

Mehr zum Thema

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus auf VOL.AT
  • Die Freude auf ein einmaliges Fest
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.