Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Frage nach dem Standort

Ein möglicher Standort: Götzis Kobel
Ein möglicher Standort: Götzis Kobel ©Christof Egle
Region AmKumma sucht Platz für geplantes Abfallsammelzentrum.
Standortsuche ASZ AmKumma

Kummenberg. Was in verschiedenen Regionen des Landes bereits umgesetzt ist, wie etwa am Hofsteig bzw. in Feldkirch, oder gerade kurz vor der Fertigstellung steht (Vorderland), soll nun auch für die Region AmKumma realisiert werden: Ein zentrales Abfallsammelzentrum, bei dem die Bürger nicht mehr wie bisher die eher schmalen Öffnungszeiten der Bauhöfe abwarten müssen, sondern von Montag bis Samstag ihre verschiedenen Abfälle abgeben können. Neben dem großen Vorteil der großzügigen Öffnungszeiten, ergeben sich auch für die Gemeinden Synergieeffekte, wie etwa ein besserer Preis durch größere Abfallmengen, zudem können so vor allem Problemstoffe zeitnah entsorgt, statt dass diese längere Zeit zu Hause gelagert werden. Das geplante Zentrum in der Region AmKumma ist auch für die Bürger der Region eine wichtiges Anliegen, wie die laufende Regionalumfrage der Vorarlberger Nachrichten zeigt: Über 80 Prozent der Teilnehmer befürworten eine rasche Umsetzung und ebenfalls über 80 Prozent befürworten weitere gemeindeübergreifende Kooperationen.

Bleibt die Frage nach dem passenden Standort. Eine nicht ganz leicht zu klärende Frage. Erstens ist das Gebiet relativ groß und zersiedelt, zudem ist es der Wunsch der Region, auch die Stadt Hohenems mit an Bord zu nehmen. Von dort gab es bereits bei einem geeigneten Standort durchwegs positive Signale für eine gemeinsame Umsetzung. Eines ist aber vorweg schon klar, es wird von den Beteiligten durchaus auch Kompromisse geben müssen. Derzeit läuft die Prüfung von insgesamt zehn möglichen Standorten – sechs davon befinden sich in Gemeindebesitz, vier in Privatbesitz. Noch hält man sich bei der Nennung bedeckt, vorab durchgesickert sind aber schon mögliche Standorte im Bereich des islamischen Friedhofs/ Götzis Kobel (Nachteil: Landesgrünzone und weite Entfernung für Koblach), oder etwa im Betriebsgebiet der ehemaligen Ziegelei Mettauer (hier hat Hohenems aufgrund der Entfernung Bedenken angemeldet). Auf jeden Fall werden nach einer endgültigen Auswahl Machbarkeitsanalysen folgen. Es geht um Kosten, um Erreichbarkeiten mit PKW bzw. LKW usw. Wie es von der Region heißt, hat jeder Standort Vor- und Nachteile, als Ziel hat man sich vorgenommen, die Interessen möglichst Vieler unter einen Hut zu bringen. Begleitet wird die Entscheidungsfindung vom Büro Rosinak und Partner, bis Ende 2020 soll dies nicht nur erledigt, sondern auch schon die entsprechende Beschlüsse der Gemeinden erfolgt sein. In der Folge startet dann ein Architektenwettbewerb, ein genauer Zeitplan für die Umsetzung ist aber noch offen. Am Ende soll aber auf jeden Fall ein modernes, gut erreichbares Abfallsammelzentrum für die Region stehen. CEG

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Altach
  • Die Frage nach dem Standort
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen