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Die Essbare Stadt Dornbirn gedeiht

Auch Andrea Blum und Mathias Gmeiner sind mit Begeisterung dabei.
Auch Andrea Blum und Mathias Gmeiner sind mit Begeisterung dabei. ©Edith Rhomberg
 „Anders als bisher“ heißt die Devise und schon bald wachsen im Kulturhauspark mehr als Blumen und Gras.
Essbare Stadt Dornbirn

 

Dornbirn. Miteinander heißt das Zauberwort, das auch den Wandel innerhalb der Gesellschaft signalisieren soll. Ist die Welt dafür bereit? Positiv gestimmt sind Thomas Mathis und Steffi Rüscher, dass jedenfalls die Stadt Dornbirn und ihre Bewohner genau jetzt bereit sind für Neues und offen dafür, Unbekanntes auszuprobieren. Ihre Initiative, die Essbare Stadt Dornbirn, spricht sich herum. Und das ist gut so, denn an der Umsetzung ihrer Idee arbeitet das Paar schon seit mehr als einem Jahr. Nun ist es so weit: Im Kulturhauspark machen der Informatiker und die Ökolandwirtin, gemeinsam mit dem Kernteam des Vereins und einigen Helfern sichtbar, was geplant ist. „Auf der Fläche, die uns von der Stadt Dornbirn zur Verfügung gestellt wurde, entsteht ein Garten mit Gemüse, Beeren, Kräutern und Gwürzen“, erzählt Steffi Rüscher Passanten, die neugierig stehen bleiben, dem geschäftigen Treiben mit Spaten und Schaufeln zuschauen und gerne wissen möchten, was da gerade passiert. Kaum zu glauben für viele ist, dass am Ende tatsächlich jeder profitieren kann.

Anders als bisher

Thomas Mathis informiert indes, dass der Gedanke, es anders als bisher zu machen, dahinter steht. „Wir sind es gewohnt, für eine Ware zu bezahlen, oder eine Leistung mit einer Gegenleistung zu honorieren“, so der 32-Jährige. Bei der Essbaren Stadt ist das anders. „Miteinander machen wir etwas für die Gemeinschaft, und alle sollen dadurch gewinnen.“ Der materielle Nutzen steht nicht im Vordergrund. Es ist der soziale Aspekt, der die Menschen begeistert und zum Mitmachen animiert. „Die Idee hat mich fasziniert“, sagt Annemarie Wilfing, die zur großen Freude aller zwei Pflanzen vorbeibringt. Franz Amort, der hier nicht nur seine Muskelkraft, sondern auch sein gärtnerisches Wissen einbringt, setzt Rhabarber und Lorbeer gleich in das vorbereitete Beet ein. Vorbereitet sind auch drei Hochbeete, die von den Dornbirner Jugendwerkstätten in den nächsten Tagen aufgestellt werden. Es geht also voran und viele helfende Hände brachten am letzten Wochenende den Pilotgarten der Essbaren Stadt ein gutes Stück weiter. „Vorbeikommen und mitmachen“ heißt es wieder von Freitag, 5. bis Sonntag, 7 April. Mit kräftigen Händen und eigenem Gartengerät kann die Fitness getestet und der Garten im Kulturhauspark komplettiert werden.

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