Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Die Ballsaison kann kommen

Schwarzach - Tanzkurse erleben momentan auch in Vorarlberg einen Boom. Rechtzeitig vor Beginn der Ballsaison lassen sich Tänzer den letzten Schliff geben, um eine glänzende Sohle aufs Parkett zu legen.

Los gehts, wir starten mit einem Rock’n’ Roll“, ruft Juanita Hieble ihren Tanzschülern auffordernd zu. „Shake Baby Shake“ schallt daraufhin durch den Tanzsaal der Dornbirner Tanzschule Hieble. Flugs beginnen 19 Paare des Anfängerkurses mit den Schrittfolgen. Keiner stolpert, die Kombinationen sitzen – der Rock’n’Roll wurde bereits in der letzten Tanzstunde geübt.

Jetzt im Herbst sind Tanzkurse sehr gefragt. „Wir spüren, dass die Ball- und Faschingssaison bald beginnt“, erklärt Tanzlehrerin Juanita Hieble. Schließlich wollen Mann und Frau dann eine gute Figur auf dem Tanzparkett abgeben. Um dieses Ziel zu erreichen, findet einmal pro Woche der Paar-Grundkurs der Tanzschule Hieble statt. Insgesamt sieben mal wird zu je eindreiviertel Stunden unterrichtet. Auf dem Programm stehen langsamer Foxtrott, Rock’n’Roll, Cha-Cha, Wiener Walzer, Merengue, Polka oder langsamer Walzer.

„Rechts – vor – vor und links – rück – rück“, zählt Juanita Hieble mittlerweile den Rhythmus des langsamen Walzers mit. Sie und ihr Assistent Dietmar Ganahl demonstrieren vor jedem neuen Tanz gemeinsam die Schrittfolgen. Wenn die Tanzschüler an der Reihe sind, gehen die beiden Profis durch, korrigieren, geben Tipps oder loben bei gelungenen Drehungen.

Nicht auf die Füße schauen

Manche Tänzer haben sehr großen Spaß an der Sache. Andere wiederum blicken konzentriert und ernst drein – und das im schlimmsten Fall auf die Füße. Das jedoch ist überhaupt nicht erlaubt! „Man soll beim Tanzen mitdenken und nicht mitschauen“, erklärt Juanita Hieble diese Grundregel.

Bei einigen Kursteilnehmern hat die 38-Jährige auch schon Angst beobachtet. Angst davor, nicht tanzen zu können oder sich zu blamieren. „Sobald aber die erste Tanzstunde vorüber ist, ist die Angst eigentlich weg. Man sieht, dass man sich nicht blamieren kann, da alle auf dem selben Level sind.“

Auf die Frage, ob Tanzen wieder modern sei, antwortet die Tanzlehrerin mit einem „Jein“. „Dancing Stars“ habe das Tanzen salonfähig gemacht und für volle Tanzsäle gesorgt. Der heutige Tanzkurs ist mit 19 Paaren jedenfalls gut besucht. Eines dieser Paare sind Reinhard und Annelies Christof aus Dornbirn. Zu Juanita Hiebles „Zwei – drei – cha – cha“ machen die beiden begeistert mit. „Meine Frau wollte schon länger einen Tanzkurs besuchen. Also habe ich ihr zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt“, berichtet Herr Christof.

Initiative geht von Frau aus

Die treibende Kraft, einen Tanzkurs zu machen, war beim Ehepaar Piazza aus Vandans ebenfalls die Dame. „Ich musste zehn Jahre betteln, bis er sich bereit erklärt hat“, erzählt Irmtraud mit einem schelmischen Blick hin zu ihrem Klaus.

Frauen, die ihre Männer zu Tanzkursen überreden sowie tanzende Frauen-Pärchen auf Partys, Bällen, Hochzeiten – das könnte vermuten lassen, dass die Herren der Schöpfung seltener einen Schritt in die Tanzschulen tun als die Damen. „Stimmt nicht“, meint dazu Juanita Hieble. „Es ist verschieden. Mal sind es zu viele Männer, mal zu viele Frauen“.

Übung macht den Meister

Derartige Probleme gibt es beim heutigen Tanzkurs nicht. Juanita Hieble und ihr Assistent zeigen den Paaren gerade, wie der Disko-Fox getanzt wird. Schaut so einfach aus. Ist es aber nicht. Da gibt es nur eines: “Üben, üben“, rät Juanita Hieble. „Dadurch bekommen wir den Tanz in den Kopf und in die Beine“.

Bewegung zur Musik

Tanzen kann ihrer Meinung nach sowieso jeder. „Sobald man sich zur Musik bewegt, ist es Tanzen“, erklärt Hieble. Die Schemen und Schrittmuster, die diese Bewegung dann zu einem schönen, stimmigen Tanz werden lassen, müssen eben einstudiert und geübt werden. Und noch ist es nicht zu spät, sich vorzubereiten, um in der kommenden Ballsaion als „Dancingstar“ zu glänzen.

TANZSCHULEN

  • Tanzschule Hieble: Wichnerstraße 87, 6850 Dornbirn, Tel. 05572 208519, www.hieble.at.  
    Die Tanzschule Hieble bietet auch Kurse in Bregenz, Feldkirch, Bludenz, St. Gallenkirch, Lech und Warth an.
  • Dance Art School: Mozartstraße 2, 6850 Dornbirn, Tel. 05572 208519, www.danceart.at.
  • Tanzschule Bayer: Rhetikusstraße 10, 6806 Tosters, Tel. 05522 76303, www.members.aon.at/tanzbayer
  • Tangissimo: Hofsteigstraße 124B, 6971 Hard, Tel. 05574 44367, www.tangissimo.net

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Die Ballsaison kann kommen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen