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Die Anker-Uhr dreht sich wieder

Die Restaurierungsarbeiten an der berühmten Anker-Uhr in der Innenstadt sind abgeschlossen - Wahrzeichen steht nun unter Denkmalschutz.

Nun drehen in der Jugendstil-Spieluhr am Hohen Markt wieder zwölf Kupferfiguren aus der österreichischen Geschichte ihre Runden. Auch wurde die Uhr nun unter Denkmalschutz gestellt.

Die Arbeiten, die im Zuge der Revitalisierung des nebenstehenden Gebäudes durchgeführt wurden, standen unter Patronanz des Bundesdenkmalamtes. 180.000 Euro wurden hierfür vom Immobilienbesitzer Anker-Versicherung investiert.

Die Restaurierung orientierte sich an historischen Fotografien, die auch zuletzt nicht mehr vorhandene Details offenbarten. So wurden etwa die Kugeln für die Umrahmung der Uhr neu hergestellt.


Nun werden wieder die bis zu 2,80 Meter großen zwölf Kupferfiguren mittels strombetriebenem Kettenlaufwerk an der Front zum Hohen Markt vorbeigezogen und die Stundenwechsel durch einen sonoren Schlag angegeben. Täglich um 12.00 Uhr präsentieren sich außerdem alle „Uhrenbewohner“ einmal in schneller Folge. Dazu werden von einer Tonanlage zwölf Musikstücke angespielt, darunter „Eine kleine Nachtmusik“ oder „Prinz Eugen der edle Ritter“.

Sechs Mal im Jahr kommt der Uhrmacher

Unter der Uhren-Prominenz finden sich etwa die Kaiser Marc Aurel und Karl der Große, der Minnesänger Walther von der Vogelweide oder Komponist Joseph Haydn. Als einzige Frau reiht sich Kaiserin Maria Theresia in den illustren Kreis in luftiger Höhe.

Sechs Mal im Jahr bekommen sie und ihre Mitstreiter Besuch von einem Uhrmacher. Dieser wechselt zwei Mal im Jahr in der begehbaren Uhr Sommer- und Winterzeit. Außerdem muss das Laufwerk vierteljährlich wieder ins Lot gebracht werden, da die Uhr in dieser Zeit ein bis zwei Minuten nachgeht.

Kreiert wurde der komplexe Mechanismus des Zeitmessers 1914 vom Bildhauer Franz von Matsch. Er setzte seine Konstruktion zwischen die beiden Häuser des Ankerhofes am Hohen Markt. Im Zuge der jetzigen Restaurierung entdeckte man, dass die Figuren bereits mehrfach renoviert und übermalt worden waren. Mit modernen Schutzüberzügen versehen, sollen die Metallteile nun länger als bisher äußeren Einflüssen standhalten.

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