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Die Allrounder im Bereich des Gastgewerbes

Fabio Egger lernt das "Handwerk" bei Küchenchef Erwin Hirt
Fabio Egger lernt das "Handwerk" bei Küchenchef Erwin Hirt ©Gerty Lang
Luag, was ma wera künnt: Doppellehre Gastronomiefachmann. Fabio Egger sorgt für das Wohlfühl-Ambiente im Gastraum des Hotel Hirschen.
Lehre Koch/Kellner

Dornbirn. „Gegessen wird immer“ – getreu diesem Leitspruch muss sich die Gastronomie-Branche um ihren Bestand wahrlich keine Sorgen machen. Angehenden Gastro-Azubis eröffnet sich ein überaus abwechslungsreiches Berufsfeld mit vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten: Fähigen Nachwuchs braucht man in Gourmetküchen und Szenerestaurants ebenso wie in Bistros, Frühstückspensionen oder Jugendherbergen – und sogar auf Kreuzfahrtschiffen. Fabio Egger absolviert sein zweites von vier Lehrjahren im Hotel Hirschen. Dem 17-jährigen Haselstauder scheint die Gastronomie in den Genen zu liegen, wie seiner Mama und Oma. Und als er im „Hirschen“, gleich ums Eck’, schnuppern war, wusste er ganz klar, dass sein Berufswunsch mit der Doppellehre Koch/Kellner, kurz Gastronomiefachmann, in Erfüllung gehen kann. Denn in seinem Beruf gilt stets, den Gästen etwas zu bieten und ihre Wünsche zu berücksichtigen. „Für mich bietet diese Doppellehre einfach Abwechslung. Ich koche schon sehr gerne aber lieber kellnere ich“, gesteht der äußerst sympathische junge Mann mit einem Lächeln. „Bei den Gästen ist Fabio sehr beliebt. Er hat einfach eine besondere Ausstrahlung und einen offenen Blick“, lobt ihn Hotel- und Küchenchef Erwin Hirt, der auch gleichzeitig sein Ausbildner ist. Eine ansprechende Dekoration, glänzendes Besteck auf einer blütenweißen Tischdecke – und der Brotkorb steht auch schon parat. Das macht Fabio Spaß. Wenn auch die kulinarischen Kreationen des Hauses überzeugen, ist dafür das Können der Köche verantwortlich: Dank umsichtiger Einkaufsplanung und fachkundiger Lagerhaltung hat die Küchencrew stets alle Zutaten parat, die sie zur Zubereitung schmackhafter Speisen braucht.

Unbequeme Schichtzeiten, Überstunden und jede Menge im Wortsinn „tragende“ Aufgaben machen einen Gastronomie-Beruf häufig zum echten Knochenjob. „Ohne körperliche und geistige Belastbarkeit gelangt man da schnell an seine Grenzen. Mit den Gästen sollte man zudem Kontaktfähigkeit, Kommunikationsvermögen und kundenorientiertes Denken an den Tag legen“, sagt Hirt. „Wer in der Küche Mengen und Gewichte bestimmen oder im Service zuverlässig abrechnen will, braucht darüber hinaus gute Mathe-Kenntnisse.“ In seiner Freizeit ist Fabio ein „Gamer“. Er ist im Streamingdienst Twitch bereits Moderator. „Das entspannt ungemein, nach einem anstrengenden Arbeitstag“, lacht der Gastronomieanwärter. Er ist ein guter Schüler und punktet mit seinen Sprachkenntnissen Deutsch, Englisch und Französisch. „Ich lerne aber genauso Eventmanagement, Getränkekunde und alles rund ums Kochen, erzählt Fabio, während er einen Riebl rührt. „Es ist nicht leicht, gute Lehrlinge zu bekommen“, bedauert Hirt. Das bestätigt Fabio. „In der Berufsschule sind wir derzeit an die 9 Schüler. Aber ich rechne, dass am Ende der Lehre höchstens 4 – 5 übrigbleiben.“ Und noch ein kleiner Tipp zum Schluss, wie man ein saftiges Steak hinbekommt: An beiden Seiten ca. 3 Minuten anbraten. Anschließend in Alufolie wickeln und bei 60 Grad im Backrohr rasten lassen.

 

Was macht den Beruf aus?

Erwin Hirt, Hotelier und Ausbildner
Wenn man ausgelernt ist, kann man auf der ganzen Welt einen Job finden. Die Lehre ist vielseitig und anspruchsvoll. Gerade österreichische Fachkräfte sind sehr gefragt. Denn sie sind in der Küche sowie im Service Profis. Aber man muss auch arbeiten wollen.

Fabio Egger, 2. Lehrjahr
Am liebsten bin ich im Service tätig. Mir gefällt besonders der Kontakt mit den Gästen, sie zu beraten und zu bedienen. Ich frage auch öfters nach, ob alles in Ordnung ist oder ob man noch irgendeinen Wunsch hat. Mein Traum wäre einmal ein eigenes Gasthaus.

 

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